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Corona-Zuschuss für kleine und mittlere Unternehmen

Soforthilfe V für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler der gewerblichen Wirtschaft

Die besonders hart von der Corona-Krise betroffenen kleineren und mittleren Unternehmen der Berliner Wirtschaft mit über 10 und bis zu 100 Beschäftigten können Zuschüsse bis zu 25.000 EUR zur Überwindung einer existenzbedrohenden Wirtschaftslage nachrangig zu etwaigen Darlehen beantragen.

Anträge für die Soforthilfe V können ab Montag, 18. Mai 2020 bis voraussichtlich 31.12.2020 ausschließlich online bei der Investitionsbank Berlin (IBB) gestellt werden.

Ein umfangreiches FAQ der IBB zur Soforthilfe V ist hier verfügbar.

Wer wird gefördert?

  • Kleine und mittlere Unternehmen

mit i.d.R. mit mehr als 10 und bis zu 100 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) und Betriebsstätte bzw. Sitz in Berlin, die bei einem Berliner Finanzamt angemeldet sind. Eine Branchenliste finden Sie auf der Webseite der IBB.

Wer wird nicht gefördert?

  • Unternehmen mit bis zu 10 und mehr als 100 Beschäftigten
  • Unternehmen, die bereits vor der Corona-Krise (31.12.2019) in wirtschaftlichen Schwierigkeiten waren
  • Öffentliche Unternehmen
  • Unternehmen, die ihren Liquiditätsbedarf durch etwaige Darlehen decken können. Diese können stattdessen einen Tilgungszuschuss i. H. v. bis zu 20% der Darlehenssumme beantragen.

Was wird gefördert?

Die Soforthilfe kann für die betrieblich verursachten Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden 3 Monaten wie z.B.

  • gewerbliche Mieten oder Pachten,
  • Leasingsaufwendungen

eingesetzt werden, wenn die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb des Antragsstellers voraussichtlich nicht ausreichen.

Für Unternehmen aus den Bereichen Gastronomie / Hotellerie / Tourismus können grundsätzlich betrieblich verursachte Verbindlichkeiten für bis zu 6 Monate maximal jedoch bis zum 31.12.2020 geltend gemacht werden.

Wie wird gefördert?

  • Der Zuschuss wird nachrangig zu etwaigen Darlehen wie dem KfW-Schnellkredit gewährt.
  • Sofern Ihr Unternehmen bereits einen KfW-Schnellkredit beantragt hat, kann ein Tilgungszuschuss i. H. v. bis zu 20% der Darlehenssumme beantragt werden.
  • Die Registrierung für das Antragsverfahren ist ab 18.05.2020 im Antragsformular für den Zuschuss ebenfalls möglich.
  • Sollte Ihr Antrag auf einen KfW-Schnellkredit noch nicht entschieden sein, warten Sie bitte mit der Antragstellung.
  • Die Höhe der Soforthilfe V beträgt in der Regel bis zu 25.000 EUR.
  • In begründeten Ausnahmefällen können Zuschüsse auch über 25.000 EUR gewährt werden.
  • Bei einem Antrag über 25.000 EUR wird in jedem Fall eine Tiefenprüfung des tatsächlichen Liquiditätsbedarfs über die gesamte beantragte Soforthilfe anhand einzureichender Unterlagen durchgeführt.

Wo wird der Antrag gestellt?

Der Antrag für die Soforthilfe V kann vom 18. Mai 2020 bis voraussichtlich 31.12.2020 ausschließlich online bei der IBB gestellt werden.

Diese Angaben werden für die Antragsstellung benötigt:

  • Name, Straße, PLZ, Rechtsform, Gründungsdatum, Registernummer, Steuernummer und Umsatzsteuer-ID des Unternehmens, Name des Finanzamts
  • Gültiges Ausweisdokument, Name, Kontaktdaten, Steueridentifikationsnummer des Inhabers / der gesetzlichen Vertretung
  • Bankverbindung des Unternehmens, die Sie beim Finanzamt angegeben haben
  • Liquiditätsplanung über die kommenden 3 bzw. 6 Monate
  • Unterlagen von Darlehen zur Liquiditätssicherung, sofern bereits beantragt
  • Gewerbeanmeldung
  • Jahresabschlüsse der letzten 3 Jahre (ggf. BWA für 2019)
  • Aktuelle BWA 2020 inkl. Summen- und Saldenliste
  • Kopie des Personalausweises oder Reisepasses vom Inhaber/in oder gesetzlicher Vertretung
  • KMU-Selbsterklärung für verflochtene Unternehmen oder KMU-Selbsterklärung für nicht verflochtene/eigenständige Unternehmen

Die für die Antragerstellung erforderlichen Formulare finden Sie auf der Webseite der IBB.

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