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Dritte Ausgabe der Q Berlin – Rund 800 Gäste besuchten die Berliner Konferenz für Freiheit und Verantwortung

Q Berlin 2019 in der Station Berlin
© visitBerlin, Foto: Kevin McElvaney
Nadia Murad im Gespräch

„Wir brauchen geschützte Räume, um frei und unbefangen Ideen austauschen zu können. Q Berlin ist so ein Raum“, mit diesen Worten eröffnete die BBC-Moderatorin Tristana Moore am 7. November 2019 die dritte Q Berlin Konferenz in der Station Berlin. Zwei Tage lang diskutierten 15 nationale und internationale Experten gemeinsam mit rund 800 Gästen die großen Fragen unserer Zeit. Die Themen waren unter anderem Klimaschutz, Zivilverantwortung, künstliche Intelligenz, New Work und Urban Life. Ein emotionaler Höhepunkt war die bewegende Key Note von Friedensnobelpreisträgerin Nadia Murad, die von dem Schicksal ihres Volkes, der Jesiden, unter dem „Islamischen Staat“ sprach. Als Sonderbotschafterin der Vereinten Nationen setzt sie sich für den Aufbau von sozialen Gemeinschaften in Krisengebieten ein.

Zu der hochkarätig besetzten Expertenrunde zählten bei der diesjährigen Q Berlin unter  anderen der Berliner Stressforscher Dr. Mazda Adli, der über die Auswirkungen des Lebens in der Großstadt auf die psychische Gesundheit ihrer Bewohner gesprochen hat. Dr. Friederike Otto, Leiterin des Environmental Change Institute der Universität Oxford, stellte alarmierende Ergebnisse zum Thema Klimawandel vor. Florian Illies, Beststeller-Autor und Rowohlt-Verleger, warf die Frage auf, ob Kreativität durch künstliche Intelligenz ersetzbar ist.

Q Berlin Konferenz 2019
© visitBerlin, Foto: Kevin McElvaney
Q Berlin Konferenz 2019

Am zweiten Konferenz-Tag lud das Berliner Start-up „infarm“ zum Talk in den Gropius Bau. Diskutiert wurde, welche Lösungsansätze „Urban Farming“ für eine ressourcenschonende Produktion von Lebensmitteln in wachsenden Städten bietet. Im Design Thinking Sprint des Bundesministeriums für Arbeit skizzierten die Teilnehmer anhand der Frage „Arbeiten bald nur noch die Maschine und die KI?“ die Zukunft der Arbeit. Die Deutsche Bahn AG mit ihrem Konzernprogramm „Smart City I DB“ veranstaltete einen Workshop zum Thema „Co-Working an Bahnhöfen“. In der James-Simon-Galerie setzte sich die re:publica mit dem Zusammenhang zwischen Kunst, Digitalität und Politik auseinander. Der zweite Tag führte die Konferenz-Teilnehmer zu besonderen Orten, Unternehmen und Institutionen in der Stadt, um die Themen der Konferenz in Talks, Ausstellungen und Workshops zu vertiefen.

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