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Azubi-Blog: Home & Office zugleich: Erfahrungen des Arbeitens von „zu Hause“

Der nachfolgende Artikel ist Teil des visitBerlin Azubi Blogs und von unseren Auszubildenden und Dual Studierenden verfasst.

Auch bei visitBerlin hat sich in den vergangenen zwei Jahren einiges verändert und das Homeoffice ist unter anderem auch für uns Trainees zu einem „neuen Normal“ geworden. Wir möchten unsere Erfahrungen teilen und Euch einige Tipps für ein gelungenes Arbeiten von zu Hause aus mit auf den Weg geben.

Unser Alltag im Homeoffice

Tim:

Als ich im Herbst 2019 mein Studium bei visitBerlin begonnen habe, war die Arbeitswelt noch eine ganz andere. Das Arbeiten in Großraumbüros mit zeitgleicher Anwesenheit aller Kolleg:innen war der Alltag und es fanden tagsüber verschiedene Meetings in verschiedenen Besprechungsräumen statt. Die Koordination der Termine war immer etwas schwierig, da alle Räume immer sehr nachgefragt und schnell ausgebucht waren. Mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie war die Welt von heute auf morgen plötzlich eine andere und Homeoffice war nun die Regel statt einer Ausnahme. Ich kann mich noch sehr gut an meinen ersten Tag an dem ich von zu Hause gearbeitet habe erinnern und weiß, dass ich damals sehr unkonzentriert war. Meine private Wohnung war nicht mein gewohntes Arbeitsumfeld und die Gegenstände dort lenkten mich eher vom Arbeiten ab, als dass sie meine Produktivität förderten. Schon nach wenigen Tagen kam jedoch eine gewisse Routine zustande und ich richtete mir eine kleine Arbeitsecke ein, die ich bis heute nutze. Da sich von nun an der überwiegende Teil des Tages in den eigenen vier Wänden abspielte, stellte ich schnell fest, dass es besonders wichtig ist, sich auch zu Hause eine Tagesroutine zu schaffen.

Wie solche Tagesroutinen aussehen können, seht ihr im Folgenden:

Lucy:

Mein Arbeitstag im Homeoffice startet meistens ganz gemütlich mit einer frisch gebrühten Tasse Tee. Da ich mir den langen Anfahrtsweg zum Büro sparen kann, nehme ich mir morgens auch gerne mal ein Stündchen Zeit um entspannt noch etwas zu lesen oder auch einfach mal ein wenig länger zu schlafen. Für die Arbeit habe ich mir zuhause meinen eigenen kleinen Bereich an meinem Schreibtisch eingerichtet. Meine Mittagspause gestaltet sich immer unterschiedlich. Manchmal koche ich mir etwas Schnelles oder schaue eine Serie. Bei schönem Wetter verbringe ich die Mittagspause gern draußen an der frischen Luft. Da ich ziemlich weit am Stadtrand wohne, habe ich sehr viele kleine Parks in meiner Umgebung. Nach dem Feierabend freue ich mich, dass ich nicht erst noch nach Hause fahren muss. So bleibt mir mehr Zeit, um mich meinen Hobbys zu widmen oder fleißig für die nächste Klausur zu lernen.

Joana:

Montagmorgen. Wer kennt es nicht: Beginn des ersten digitalen Meetings um 9 Uhr und der Wecker klingelt einen 10min vorher aus dem Bett. In Schlafsachen, mit dem restlichen Schlaf in den Augen, geht der erste Weg des Tages zum Elixier des Wachwerdens – Kaffee. Während der Kaffee läuft fällt der Blick auf die Uhr. Noch 5 Minuten bis zum Beginn des Meetings. Schnell öffne ich den Laptop, logge mich ein und überfliege die Agenda zum heutigen Austausch. Noch 2 Minuten bis zum Beginn. Schnell trinke ich noch einige Schlucke Kaffee, in der Hoffnung, dass er innerhalb kürzester Zeit Wirkung zeigt. Dann durchkämme ich noch einmal die Haare – eher bedürftig - und das Meeting kann starten. Bei meinem ersten Meeting tausche ich mich mit meiner Mentorin in der aktuellen Abteilung über meine derzeitigen Aufgaben aus: Welche sind erledigt, wie liefen sie und wie sieht meine restliche Woche zeitlich aus. In der Regel bekomme ich neue Aufgaben, die wir gemeinsam durchgehen und klären dazu meine Fragen. Nach Ende des ersten Meetings bearbeite ich die E-Mails, die über das Wochenende reingekommen sind. Währenddessen bemerke ich, dass mein Kaffee bereits alle und es also Zeit ist, den zweiten zu machen. Ein Vorteil des Homeoffice ist definitiv, bei dem vielen Kaffee & Wasser über den Tag, so oft auf die Toilette gehen zu können, ohne sich Gedanken darüber zu machen, ob die Kolleg:innen denken man macht mehr Toiletten-Pausen als das man arbeitet. Über den Tag verteilt werden, wie im Büro auch, Aufgaben erledigt und Meetings abgehalten. Der große Nachteil hierbei, die Kolleg:innen nur virtuell und nicht live zu sehen. Dabei machen gerade die kleinen Begegnungen auf dem Flur, in der Küche oder beim Drucker so viel aus. Alles in Allem ist für mich ein Tag im Homeoffice von den Aufgaben her wie ein Tag im Büro, aber trotzdem anders und nicht so schön wie im Büro, da der soziale Kontakt mit den Kolleg:innen fehlt.

Sophie:

Mein Wecker klingelt meistens um 6.30 Uhr in der Früh und lässt mich jedes Mal wieder an der „Early Bird“ Sache zweifeln. Allerdings kann ich so bereits um 7.00 Uhr meinen Laptop starten und mit der Arbeit beginnen. Das Gute daran ist, dass noch nicht so viele um die Uhrzeit anfangen und so die Möglichkeit besteht die angefallenen To-do’s in Ruhe abzuarbeiten. Zwischen den Meetings löse ich ganz gerne mal meinen Blick vom Bildschirm, schnappe kurz Luft auf dem Balkon oder koche mir einen Kaffee. Gegen Mittag folgt dann die größere Pause, in der ich mich erstmal mit Essen stärke und gelegentlich auch mal eine Runde spazieren gehe, um mit voller Energie in den Nachmittag zu starten. Da ich recht früh begonnen habe, endet mein Arbeitstag meistens um 15.30 Uhr und so bleibt mir der Nachmittag bzw. Abend, um noch etwas zu unternehmen.

Daria:

Mein Wecker klingelt jeden Morgen ab 7 Uhr. Nachdem ich circa acht Mal auf Snooze gedrückt habe, stehe ich gegen 7.30 Uhr auf. Wenn ich es geschafft habe die Treppe runterzulaufen, ohne zu stürzen, begrüße ich als erstes meinen Hund. Um gut in den Tag zu starten, gibt es für mich erst einmal einen Kaffee. Anschließend gehe ich kurz raus an die frische Luft. Es ist so schön mit anzusehen, wie die Sonne jeden Morgen ein wenig früher aufgeht. Wenn ich dann richtig wach bin, geht es auch schon um 8 Uhr an die Arbeit. Dafür fahre ich den Laptop in meinem Zimmer hoch und lese erst alle Mails und Nachrichten, um mir dann einen Überblick zu machen, was heute alles auf dem Plan steht. Gegen 10 Uhr fängt mein Magen an zu grummeln, weil ich noch nichts gefrühstückt habe. Um mehr Energie zu tanken, gibt es für mich erstmal ein Brötchen und etwas Gemüse. Gegen 13 Uhr mache ich meist meine 30-minütige Mittagspause. Weil ich erst so spät frühstücke, gibt es für mich nur einen kleinen Energie Booster zum Essen. Ich verbringe die Zeit meist mit meinem Handy auf dem Sofa. Für mich wirkt die Pause am besten, wenn ich abschalte, herunterkomme und dann mit frischem Wind in die zweite Hälfte des Tages starte. In den letzten 2,5-3 Stunden ordne ich nochmal alles und priorisiere meine Aufgaben für den restlichen und darauffolgenden Tag. Kurz darauf ist es auch schon 16 Uhr. Das bedeutet für mich Feierabend. Ich verabschiede mich via Teams von meinen Kolleg:innen aus der Content Creation und wünsche einen schönen Feierabend.

Lina:

Der große Vorteil am Homeoffice: Man spart Zeit. Deshalb versuche ich immer so lange wie möglich zu schlafen. In der Regel sitze ich dann mit dem ersten Kaffee und einem Glas Wasser um 9 Uhr vor dem Laptop und bin bereit für den Arbeitstag. Je nachdem wie viele Online-Termine anstehen, mache ich dann gegen 12 Uhr eine halbe Stunde Pause. In der Zeit bin ich meistens auf der Couch und esse etwas oder zwinge mich selber ein wenig spazieren zu gehen, um neue Energie zu tanken. Danach geht es dann wieder an den Laptop mit einem zweiten oder auch schon dritten Kaffee gewappnet. Nach der Mittagspause versuche ich dann so gut es geht alle liegengebliebenen Aufgaben zu erledigen, weil meistens nachmittags noch ein paar Termine anstehen. Das Schönste an den Terminen ist für mich eigentlich immer der Kontakt mit den Kolleg:innen, der im Homeoffice leider echt viel zu kurz kommt. Bevor ich dann Feierabend mache, schaue ich mir immer schon mal an, was die wichtigsten To-do‘s und Termine für den morgigen Tag sind. So viele Vorteile Homeoffice auch hat, ich freue mich sehr, wenn wir wieder mehr ins Büro können.

Nicole:

Mein Wecker klingelt um7 Uhr, ich stehe auf mache mich fertig, frühstücke und trinke meinen ersten Kaffee. Ich starte meinen Laptop und beginne gegen 7.30 Uhr mit der Arbeit.
Ich öffne meine Mails, bearbeite diese und erledige meine anstehenden Aufgaben, gegen 12 Uhr mache ich eine halbe Stunde Mittagspause, diese nutze ich für einen 20-minütigen Powernap und die restlichen 10 Minuten zum Essen und Trinken.
Nach der Mittagspause widme ich mich meinen restlichen Aufgaben für diesen Tag. Wenn es Fragen gibt, kann ich mich jederzeit über Teams mit meinen Kolleg:innen in Verbindung setzen.  
Gegen 16 Uhr mache ich Feierabend, der Vorteil am Homeoffice ist, dass ich direkt zuhause ist und mein Heimweg von 45 Minuten entfällt.

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