Die erste Berlin Freedom Week: Berlin feierte eine Woche Freiheit und Demokratie
Freiheit und Demokratie als internationales Berliner Thema
Mit der ersten Berlin Freedom Week setzte Berlin vom 8. bis 15. November 2025 ein sichtbares Zeichen für Freiheit und Demokratie. Ziel war es, Berliner:innen für demokratische Werte zu sensibilisieren und Berlin als Stadt der Freiheit international zu positionieren. Die Themenwoche knüpfte bewusst an Berlins historische Rolle als Stadt der Freiheit und an das Erbe der Friedlichen Revolution von 1989 an.
Insgesamt fanden über 170 Veranstaltungen an mehr als 90 Orten statt, realisiert mit über 90 Partnern aus Politik, Kultur, Zivilgesellschaft und internationalen Institutionen. Mehr als 10.000 Besucher:innen nahmen an Dialogformaten, Führungen, Ausstellungen, Film- und Theaterveranstaltungen, Zeitzeugengesprächen sowie kulinarischen Angeboten teil. Vor dem Hintergrund weltweit zunehmender autoritärer Entwicklungen bot die Woche eine Plattform für internationale Stimmen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Die mediale Berichterstattung erreichte eine Reichweite von 92,4 Millionen Kontakten.
Ausgangspunkt der Woche war die Generalversammlung des World Liberty Congress, die am 8. und 9. November im Berliner Abgeordnetenhaus stattfand. Rund 200 Dissident:innen, Demokratieaktivist:innen und Vertreter:innen der Zivilgesellschaft aus über 50 autokratisch regierten Ländern kamen hier zusammen, um über Strategien zur Stärkung von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten zu beraten. Der Kongress setzte ein starkes internationales Signal und war eng mit der Berlin Freedom Week und der Berlin Freedom Conference verzahnt.
Initiiert wurde die Themenwoche von visitBerlin gemeinsam mit der Axel Springer Freedom Foundation, dem World Liberty Congress, dem Berliner Aufarbeitungsbeauftragten und der Robert-Havemann-Gesellschaft. Details
Höhepunkt: Berlin Freedom Conference
Ein zentraler Programmpunkt war die Berlin Freedom Conference am 10. November 2025 im Gasometer in Schöneberg. Auf drei Bühnen diskutierten 71 Speaker:innen aus über 30 Nationen mit 973 Gästen vor Ort über die Stärkung von Freiheit und Demokratie in Zeiten wachsender autoritärer Bedrohungen. Vertreten waren führende Stimmen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Zivilgesellschaft. Schirmherr der Konferenz war der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner.
Sichtbares Symbol der Woche war zudem das Berlin Freedom Mobil mit einer Nachbildung der historischen Freiheitsglocke, das mit Gesprächsformaten durch mehrere Berliner Bezirke tourte und die Themen Freiheit und Demokratie in den öffentlichen Stadtraum trug.
Die Berlin Freedom Week und die begleitende Konferenz positionierten Berlin erfolgreich als internationalen Ort des Austauschs zu Freiheit, Demokratie und gesellschaftlicher Verantwortung und legten den Grundstein für eine zukünftige Verstetigung des Formats. Details