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Azubi-Blog: 4 Tipps zum Verfassen einer Bachelorarbeit

Der nachfolgende Artikel ist Teil des visitBerlin Azubi Blogs und von unseren Auszubildenden und Dual Studierenden verfasst.

von Tim

Sie gilt für viele Studierende als die vermeintlich größte Hürde des Studiums – die Bachelorarbeit. Auch ich musste meine Bachelorarbeit in diesem Jahr verfassen und stehe nun kurz vor meinem Hochschulabschluss. In diesem Artikel möchte ich euch Tipps mitgeben, die sich aus meinen persönlichen Erfahrungen ergeben haben und euch das Schreiben erleichtern können.

Die Tipps

Ein offenes Buch auf einem Tisch ©  Getty Images, Foto: BrianAJackson

Der Bearbeitungszeitraum, in meinem Fall zwölf Wochen, beginnt mit der Bekanntgabe des Themas, welches ich zuvor selbst erarbeitet und eingereicht habe. Hier habe ich bereits den ersten Tipp für euch: Sucht euch ein Thema, das euch gefällt und an dem ihr Spaß habt. So habt ihr mehr Motivation beim Verfassen der Bachelorarbeit.

Zwölf Wochen bzw. drei Monate – das klingt zunächst nach sehr viel Zeit. Jedoch wurde mir bei der Betrachtung des Umfangs der Arbeit von 40 bis 50 Seiten und der nötigen Vorbereitung klar, dass diese Zeit notwendig ist, um zu einem guten Ergebnis zu kommen. Sich einfach hinsetzen und schreiben ist leider nicht möglich. Hierfür musste ich zunächst eine ungefähre Gliederung erstellen, die passende Literatur raussuchen und genau durchdenken, wie genau ich das Ergebnis erarbeiten möchte. An dieser Stelle der zweite Tipp für euch: Schaut euch bereits bei der Wahl des Themas an, wie viel Literatur es zu welchem Thema gibt. So könnt ihr bereits im Voraus einschätzen, ob es ausreichend oder sogar zu viele Veröffentlichungen zu dem angedachten Thema gibt.

Sowohl in der Schule als auch im Studium ist es oft so, dass Schüler*innen und Studenten*innen dazu neigen, alles auf den letzten Drücker zu machen. Wie ihr euch bereits denken könnt, ist es durchaus schwierig, 40 bis 50 Seiten kurz vor Abgabe zu schreiben und gleichzeitig ein gutes Ergebnis zu erzielen. Dementsprechend lautet der dritte Tipp: Fangt so früh wie möglich an, strukturiert eure Zeit und setzt euch Zwischenziele. Genauer gesagt: setzt euch feste Tage und Uhrzeiten, an denen ihr schreibt und feste Termine, zu denen ihr eure Zwischenziele erreicht haben wollt. Das hat zum einen den Vorteil, dass ihr euch nicht schlecht fühlen müsst, wenn ihr mal nichts für die Bachelorarbeit macht (denn die Freizeit ist fest eingeplant) und zum anderen behaltet ihr den Überblick und wisst, wo ihr in etwa steht.

Während des Schreibens hatte ich ab und zu das Gefühl, dass das was ich geschrieben habe, in irgendeiner Art und Weise keinen Sinn ergibt. Dieses Gefühl kommt meiner Einschätzung nach daher, dass man sich zuerst tief in das Thema einarbeiten und eindenken muss. Dies gibt einem gerade zu Beginn das Gefühl, wenig Ahnung von dem behandelten Thema zu haben. Der vierte und letzte Tipp könnte euch helfen, wenn euch solche Zweifel vom Schreiben abhalten: Nutzt die Möglichkeit, regelmäßig Termine mit eurer zuständigen Professorin bzw. eurem zuständigen Professor zu machen, um genau solche Dinge zu besprechen. Diese Termine beseitigen eure Zweifel und ihr bekommt zudem ein Gefühl dafür, was die Professorin bzw. der Professor von euch und eurer Arbeit erwartet.

Zwar hat letztendlich jeder seine eigene Vorgehensweise, jedoch hoffe ich, dass euch diese Tipps dabei helfen, die vermeintlich größte Hürde im Studium unkomplizierter und weniger nervenaufreibend überwinden zu können.

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