Pilotprojekt „BerlinPay“ endet mit positiver Bilanz

  • Einmonatiges Pilotprojekt zu Wasser-Erlebnissen erfolgreich abgeschlossen: positive Rückmeldungen von Teilnehmenden, Partnern und internationalen Medien
BerlinPay-Aktion beim Kanuanbieter Backstagetourism ©  visitBerlin
BerlinPay-Aktion beim Kanu-Anbieter Backstagetourism

Berlin, 16. Juni 2026 Am Wochenende ist das Pilotprojekt „BerlinPay“ nach vier Wochen erfolgreich zu Ende gegangen. Vom 14. Mai bis zum 14. Juni verband die Initiative von visitBerlin nachhaltiges Engagement mit besonderen Berlin-Erlebnissen. Erste Ergebnisse zeigen eine hohe Zufriedenheit bei Teilnehmenden, Partnern und Medien. BerlinPay erreichte eine Teilnehmerzahl im vierstelligen Bereich. Das Angebot stieß bei Berliner:innen wie Gästen der Stadt auf positive Resonanz.

„Die vergangenen vier Wochen haben gezeigt, dass unsere Gäste wie Berlinerinnen und Berliner Freude daran hatten, Berlin auf und am Wasser neu zu entdecken und dabei gleichzeitig etwas Gutes für die Stadt zu tun. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden und unseren touristischen Partnern, die dieses Projekt möglich gemacht haben“, sagt Sabine Wendt, Geschäftsführerin von visitBerlin. „Die gute Resonanz bestärkt uns in dem Wunsch, BerlinPay künftig weiterzuentwickeln.“

Unter dem Motto „Tu Gutes für Gutes“ boten rund 40 Berliner Unternehmen und Initiativen ein Programm rund um nachhaltigen Wassertourismus an. Wer sich bei Aktionen wie Bäumegießen, einer klimafreundlichen Anreise, der Teilnahme an Workshops rund um Wasser, Umwelt und Nachhaltigkeit oder Müllsammeln engagierte, erhielt als Dankeschön besondere Erlebnisse oder Goodies. Besonders gefragt waren Angebote wie Clean-up-Kajaktouren sowie Mitmachaktionen auf oder am Wasser. Einige Veranstaltungen waren frühzeitig ausgebucht oder wurden aufgrund der hohen Nachfrage um zusätzliche Termine erweitert. Besonders gut angenommen wurden u.a. die Angebote von Kayak Berlin Tours, Reederei Fangrot und dem Van Loon Restaurantschiff. Neben Gästen aus dem In- und Ausland nutzten auch viele Berliner:innen die Angebote.

Die ersten Ergebnisse der gerade angelaufenen Evaluierung zeigen eine hohe Zufriedenheit unter den Teilnehmenden. Alle Befragten bewerteten die Aktion positiv, neun von zehn würden erneut an BerlinPay teilnehmen. Drei Viertel gaben an, durch ihre Teilnahme etwas Neues gelernt zu haben. Besonders geschätzt wurde die Möglichkeit, Berlin aus neuen Perspektiven zu entdecken und gleichzeitig aktiv einen Beitrag für die Stadt zu leisten. So lobte ein Teilnehmer den „besonderen, anderen Blick auf Berlin vom Wasser aus“. Eine weitere Teilnehmerin bezeichnete BerlinPay als „super Weg, um Berlin gemeinsam schöner zu gestalten“.

Positive Rückmeldungen auch aus der Tourismusbranche
Beteiligte Partner ziehen ebenfalls eine erste positive Bilanz. Mehrere berichten von ausgebuchten Angeboten, guter Nachfrage und engagierten Teilnehmenden. „Sehr zufrieden“, bilanziert der Kanu-Touren-Anbieter Canoa Berlin. Die Initiative a tip:tap bezeichnet BerlinPay als „eine schöne Aktion, um Leute zu motivieren, sich für Nachhaltigkeit zu interessieren“. Die Rückmeldungen zeigen das Potenzial des Projekts.

Internationale Aufmerksamkeit
BerlinPay sorgte weit über Berlin hinaus für Aufmerksamkeit. Medien aus Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Australien berichteten über das Berliner Pilotprojekt. Die britische Zeitung The Telegraph reiste eigens nach Berlin, um über BerlinPay zu berichten und zog ein positives Fazit: „Was BerlinPay angeht, hoffe ich sehr, dass das Projekt nach dieser Testphase fortgesetzt wird und dass andere Städte nachziehen. Die Idee ist verblüffend gut: gut organisiert, für alle Seiten gewinnbringend, dabei einfach zugänglich und unterhaltsam. Eine Form von unkompliziertem Freiwilligentourismus.“ Auch internationale Korrespondent:innen aus Spanien, Frankreich und Südamerika nahmen an Angeboten teil und erlebten das Konzept vor Ort. Die Medien beschrieben BerlinPay als innovativen Ansatz für nachhaltigen Tourismus. So schrieb Le Figaro mit AFP: „Das Ziel ist ein Umdenken: Auch Berlin versucht nun, umweltbewusste Touristen zu belohnen.“ Der Independent stellte heraus, dass Berlin „nachhaltiges Verhalten von Gästen belohnt“. The Times beschrieb BerlinPay als Modell für verantwortungsvollen Tourismus an den Berliner Gewässern.

Inspiriert wurde BerlinPay von der Initiative CopenPay aus Kopenhagen. Gemeinsam mit Berliner Partnern entwickelte visitBerlin das Konzept weiter und passte es für die deutsche Hauptstadt an. Ziel des Projekts ist es, nachhaltiges Verhalten sichtbar zu machen und Menschen dazu zu motivieren, aktiv zum Erhalt und zur Lebensqualität ihres Reiseziels beizutragen. Inzwischen wird es in Kopenhagen dauerhaft durchgeführt. Die Ergebnisse des Berliner Pilotprojekts, das gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie 40 Partnern umgesetzt wurde, werden derzeit ausgewertet und daraufhin geprüft, wie das Konzept weiterentwickelt und im Jahr 2027 fortgeführt werden kann.

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