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Kunstprojekt Berlin Handshape: Begegnung und offener Austausch

Handshape Berlin
© visitBerlin, Foto: Dirk Mathesius

Menschen zusammenbringen, die sich nicht kennen und die kollektive Erinnerung an 20 Jahre Mauerfall wachhalten: Das war das Ziel des Kunstprojekts Berlin HANDSHAPE. Bei einem Handschlag werden die individuellen Handabdrücke dieser Menschen mit einem Stück Ton abgebildet und die Begegnung somit für die Ewigkeit festgehalten.

Auf zahlreichen nationalen und internationalen Veranstaltungen von visitBerlin wurde das Projekt vorgestellt und umgesetzt. Insgesamt sollten 10.957 Handabdrücke gesammelt werden. Das entspricht der Anzahl der Tage, die am 9. November 2019 seit dem Mauerfall vergangen sind.

Am 5. November 2019 wurden die so gesammelten Handshapes in einem Pavillon vor dem Dokumentationszentrum Gedenkstätte Berliner Mauer der Öffentlichkeit vorgestellt.  „Mit dem gleichen Material, aus dem Mauern gebaut werden, bauen wir mit dem Projekt Berlin HANDSHAPE Beziehungen auf.“ sagt Meike Ziegler, Künstlerin und Geschäftsführerin der Handshape Projekt GmbH. Am 8. November 2019 wurden alle Gäste des Pavillons zusätzlich eingeladen, sich bei einem „Speed-Shaping“ mit einem „Handshape“ an dem Projekt zu beteiligen.

Unterstützt wurde die Aktion von der Stiftung Berliner Mauer: „Wir freuen uns, dieses besondere Kunstprojekt zu unterstützen und bei uns in der Gedenkstätte Berliner Mauer zu zeigen. 30 Jahre nach dem Fall der Mauer bringt es Menschen zusammen und macht deutlich, wie wichtig – auch und gerade in unserer digitalen Gesellschaft – persönliche Begegnungen und direkte Gespräche sind!", ergänzte Prof. Dr. Axel Klausmeier, Vorstand der Stiftung.

Die Geschichten dieser Begegnungen und die „Handshapes“ können ebenfalls online angesehen werden.

© visitBerlin, Foto: Sabrina Mehlitz
Handshape Installation Bernauer Straße
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