Von Januar bis März stiegen Besucherzahlen / Im März Rückgänge im Tourismus wegen später Osterfeiertage

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1. Quartal: Berlin-Tourismus wächst

Berlin, 9. Mai 2014 Auch in den Wintermonaten halten sich die Besucherzahlen für Berlin auf hohem Niveau. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist dies jedoch ein starker Rückgang des Wachstums, der im Wesentlichen darauf zurückzuführen ist, dass Ostern in diesem Jahr erst im April lag. Das belegt der Quartalsvergleich 2013/2014. Von Januar bis März 2014 empfing Berlin 2,35 Millionen Gäste (+2,8 %) und zählte 5,4 Millionen Übernachtungen (+3,1 %). Dabei entfielen rund 3,1 Millionen Übernachtungen auf deutsche Gäste (Anteil 57,3 %) und 2,3 Millionen auf Gäste aus dem Ausland (Anteil 42,7 %). So die Ergebnisse der heute veröffentlichten Besucherstatistik des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg.
„Der Trend, dass Berlin auch in den Wintermonaten attraktiv ist, setzt sich weiter fort“, sagt Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin. „Obwohl Ostern in diesem Jahr im April lag und der März dadurch schwächer ausfiel, gab es im ersten Quartal insgesamt Zuwächse bei den Besucherzahlen.“

Besucherzuwächse aus Asien – europäische Kernmärkte stabil

In den ersten drei Monaten war Berlin besonders für Gäste aus China (+ 24,5 %) sowie den arabischen Golfstaaten (+ 50,4 % Übernachtungen) attraktiv. Bei den arabischen Besuchern ist die durchschnittliche Aufenthaltsdauer mit 4,1 Tagen zudem am höchsten (2,3 Tage Durchschnitt).
Auch bei Gästen aus Ost- und Südosteuropa gibt es starke Steigerungen im Vergleich zum Vorjahresquartal (Slowenien + 59,6 %, Estland + 41,8 %, Polen + 38,4 %, Slowakische Republik, + 28,8 %).
Bei den europäischen Kernmärkten Italien und Niederlande stiegen die Übernachtungszahlen um 8,1 bzw. 5,9 Prozent. Die Übernachtungszahlen aus Großbritannien sind traditionell die höchsten in Berlin, diese sind im ersten Quartal erneut gestiegen (+1,8 % auf 257.470).
Die Anzahl der Übernachtungen aus Spanien (- 6,1 %) und Frankreich (- 3,6 %) sind hingegen im Vergleich zum Vorjahresquartal gesunken.
Insgesamt standen den Gästen 803 Beherbergungsbetriebe und 134.201 Betten zur Verfügung.

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