Deutsche Hauptstadt präsentiert sich in den USA als Tourismus- und Kongressmetropole und europäisches Zentrum der Start-up-Szene

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50 Jahre Kennedy-Rede: Berlin reist nach Washington

Berlin, 24. Juni 2013 Am 26. und 27. Juni 2013 präsentiert sich Berlin in Washington. Anlässlich des Jubiläums der Kennedy-Rede am 26. Juni 1963 in den USA hat visitBerlin die Reise in Kooperation mit dem Berliner Senat, Berlin Partner und mit Unterstützung der Hauptstadtkampagne be Berlin initiiert. „Ich bin ein Berliner“ – 50 Jahre nach der Rede von John F. Kennedy sprach der amerikanische Präsident Barack Obama am 19. Juni vor dem Brandenburger Tor in Berlin und zitierte diesen prägenden Satz.

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit: „Nach dem eindrucksvollen Obama-Besuch in Berlin wollen wir auch in Washington zeigen, wie sich Berlin entwickelt hat. Berlin und Amerika verbinden eine besondere Geschichte, Freundschaft und intensive Wirtschaftsbeziehungen. Wir wollen den Austausch zwischen Washington und Berlin ausbauen und Chancen für bessere Zusammenarbeit nutzen.“

Der Berliner Delegation der Washington-Reise gehören Berlins Innensenator und Bürgermeister Frank Henkel sowie Burkhard Kieker, Geschäftsführer visitBerlin, an. Neben dem Gedenken an Kennedy steht bei der Washington-Reise im Mittelpunkt, Berlin als Tourismus- und Kongressmetropole sowie Kreativ- und Innovationszentrum Europas vorzustellen.

„Berlin hat John F. Kennedy viel zu verdanken, und daran möchten wir in den USA selbst, in Washington D.C., mit einem Empfang für Journalisten, Politiker und Wirtschaftspartner erinnern“, sagt Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin. „Für viele Amerikaner ist Berlin nicht irgendeine Metropole, sondern ein emotional besetztes Besuchsziel, dessen Freiheit man lange garantiert hat. Genau im Sinne dieser festen Verbundenheit sehen wir auch unsere Veranstaltung in der amerikanischen Hauptstadt.“

Melanie Bähr, Geschäftsführerin von Berlin Partner: „Das Interesse an Berlin als innovativen Wirtschaftsstandort ist groß. In Washington präsentiert sich Berlin als Stadt kreativer Ideen und des Gründergeistes. Hier herrscht überall Aufbruchsstimmung, Berlin boomt.“

Berlin meets Washington – das Programm

Informationsveranstaltungen über Berlin als Reiseziel gehören ebenso zu den Programmpunkten am 26. Juni wie ein festlicher Auftakt im Newseum Washington, ein Museum zur Geschichte des Journalismus. Zugegen sein werden Richard Smizer, ein Zeitzeuge des Kennedy-Besuchs in Berlin, sowie Bürgermeister der Berlin-Städte in den USA. In diesem Rahmen werden Grußbotschaften dieser 29 Berlin-Bürgermeister aus den Vereinigten Staaten an die deutsche Hauptstadt präsentiert.

Für den 27. Juni steht neben einer Pressekonferenz eine Kranzniederlegung auf dem Nationalfriedhof Arlington am Grab von John F. Kennedy auf dem Programm. Danach wird die Ausstellung „Berlins – made in the USA“ im German-American Heritage Museum eröffnet. Im Fokus der Ausstellung steht die Geschichte Berlins mit Themen wie Luftbrücke, Kalter Krieg, Wiedervereinigung, aber auch die Zukunft Berlins.

Die Nacht gehört den Filmfreunden: Zum Abschluss der zwei Tage findet im Goethe-Institut eine Berlin-Movie-Night statt, bei der Berlin-Dokumentationen und berühmte Spielfilme gezeigt werden, darunter Billy Wilders „One, Two, Three“ und „Himmel über Berlin“ von Wim Wenders.

Auf facebook.com/Berlin gibt es zum 50. Jubiläum der Kennedy-Rede ebenfalls eine Aktion. Berlin gibt der Freiheit ein Gesicht. Jeder kann ein Portrait-Foto hochladen und Teil eines JFK-Multipictures werden.

Deutsche Hauptstadt liegt bei Amerikanern im Trend

Für den Berlin-Tourismus sind die USA der viertwichtigste Herkunftsmarkt. Berlin ist das wichtigste Städtereiseziel der Amerikaner in Deutschland und wird zunehmend beliebter, im letzten Jahr gab es ein Plus von 17,5 Prozent bei den amerikanischen Berlin-Gästen (313.791) und einen Zuwachs um 16,4 Prozent bei den Übernachtungen (758.168).

Berlin zieht aber nicht nur das touristische Interesse Amerikas auf sich, sondern wird auch als relevanteste Start-up-Metropole geschätzt und gilt als wichtigster Internet-Standort Europas. Mit etwa 2.500 Start-ups, beinahe täglichen Neugründungen und den Leitveranstaltungen re:publica und NEXT während der Berlin Web Week, der hy!Berlin sowie der TechCrunchDisrupt ist in Berlin die Innovationskraft besonders stark ausgeprägt. visitBerlin freut sich über den Akquisitionserfolg, die Europa-Premiere der Ideenkonferenz TEDxSummit vom 23. bis 27. Juni 2014 für Berlin gewonnen zu haben. Bei den TED-Konferenzen dreht sich in kurzen Präsentationen alles um innovative Ansätze in den Bereichen Technologie, Entertainment und Design (kurz: TED).

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