Berlin-Tourismus im Februar: Deutlich mehr Gäste aus dem In- und Ausland

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Besucherhoch trotz Kältetief

Berlin, 13. April 2010 Die frostigen Temperaturen im Februar haben Reisende nicht von einem Hauptstadtbesuch abgehalten. 350 600 nationale Gäste kamen in diesem Monat nach Berlin, 12,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Sie verbrachten 697 700 Nächte an der Spree – ein Plus von 12,8 Prozent. Das teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.

Positiv entwickelten sich auch die Zahlen ausländischer Gäste: 192 800 internationale Besucher (10,3%) sorgten für 499 700 Übernachtungen (11,3%). Besonders beliebt war Berlin bei Reisenden aus Spanien (14,6%), Italien (13,6%) und den USA (11,4%).
Insgesamt wurden im Februar 543 400 Ankünfte (11,4%) und 1 197 400 Übernachtungen (12,2%) gezählt.

„Die Ergebnisse des traditionell buchungsschwachen Monats Februar zeigen, dass sich Berlin als ganzjähriges Reiseziel etabliert hat“, sagt Burkhard Kieker, Geschäftsführer der Berlin Tourismus Marketing GmbH. „Wir freuen uns über dieses Wachstum, das in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht selbstverständlich ist. Ob sich diese enormen Steigerungszahlen aus dem Januar und Februar auch über das ganze Jahr fortsetzen werden, ist derzeit nicht einschätzbar.“
Im Februar standen in Berlin 722 Beherbergungsbetriebe zur Verfügung, 69 mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Bettenzahl betrug 109 300 (12,5 Prozent).

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