Jugger, Sporthocker und Footbag ergänzen Repertoire der Leichtathletik WM

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Mit Hocker oder Latexschädel: Sport in Berlin mal anders

Berlin, 17. August 2009 Beim Leichtathletik-Finale der Männer im Hammerwurf entscheiden Kraft und Technik über den Sieg. Das Gewicht der Kugel beträgt dabei gut sieben Kilogramm. Im Vergleich dazu sind die bis zu 70 Gramm schweren Footbags Leichtgewichte. Sie repräsentieren die neue Funsportszene in Berlin, ebenso wie Juggs und Sporthocker.

So begeistern die Footbags besonders junge Berliner und Gäste der Stadt: Ein mit Sand gefülltes Stoffsäckchen wird mit Beinen und Füßen gespielt, darf jedoch nicht den Boden berühren. Der FC Footstar in Berlin-Schöneberg ist übrigens Deutschlands ältester Footbag-Club.

Während Footbag im Stehen gespielt wird, verbindet man Sporthocker zunächst mit Sitzen. Doch mit den kleinen Möbeln lassen sich ebenso artistische Übungen wie Manöver, die aus dem Skateboardbereich bekannt sind, durchführen. In Berlin Friedrichshain gibt es jetzt weltweit den ersten Sporthocker-Laden. Die Betreiber veranstalten bei gutem Wetter jeden Mittwochabend Hocker-Workshops im Herman-Blankenstein-Park.

Im Gegensatz zum noch jungen Sporthockern gibt es Jugger bereits seit 1992 in der deutschen Hauptstadt. Der mittelalterlich anmutende Mannschaftssport wird mit einem aus Kunststoff bestehenden Hundeschädel, genannt „Jugg“, gespielt. Ihn gilt es möglichst oft ins gegnerische Tor zu befördern.Trainiert wird regelmäßig und öffentlich im Volkspark Friedrichshain.

Weitere Informationen zu Berliner Funsportarten auf www.fcfootstar.de/home.htm, www.sporthockern.com und www.jugger.de.

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