Wirtschaftssenatorin von Obernitz und visitBerlin-Geschäftsführer Burkhard Kieker stellen neue Studie vor: 10,31 Milliarden Euro Bruttoumsatz im Jahr 2011

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Tourismus & Kongresse stärken Berliner Wirtschaft

Berlin, 27. August 2012. Der Bruttoumsatz in der Berliner Tourismus-Branche betrug für das Jahr 2011 rund 10,31 Milliarden Euro – ein Plus von 14,7 Prozent im Vergleich zur letzten Erhebung im Jahr 2009 und eine Verdopplung im Vergleich zu 2001. Das ist eines der Ergebnisse der Studie „Wirtschaftsfaktor für Berlin: Tourismus- und Kongressindustrie“, die Berlins Wirtschaftssenatorin Sybille von Obernitz und visitBerlin-Geschäftsführer Burkhard Kieker heute im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt haben. Die Studie beleuchtet die langfristige Entwicklung des Berlin-Tourismus seit dem Jahr 1999. Von Obernitz: „Der Berlin-Tourismus ist eine Erfolgsgeschichte – und diese Geschichte geht weiter. Er ist ein starker Wachstumstreiber für den Standort Berlin.“

Berlin-Tourismus als Jobmotor

Aus der Studie geht ebenfalls hervor, dass rund 275.500 Berlinerinnen und Berliner vom Tourismus leben. Im Jahr 2001 waren es nur ca. 66.200 Personen. „Der Berlin-Tourismus ist ein Jobmotor. Er bietet Arbeitsplätze für sämtliche Qualifikationsstufen“, so von Obernitz. Die Wirtschaftssenatorin wies außerdem darauf hin, dass besonders Gastgewerbe, Einzelhandel und Dienstleistungssektor von der Tourismus- und Kongressindustrie profitieren. Laut Studie ist mit 44,8 Prozent der Umsätze das Gastgewerbe der größte Profiteur, gefolgt vom Einzelhandel mit 38,3 Prozent.

„Wir sind auf dem richtigen Weg“

Mit ihrer Politik will von Obernitz die Tourismus- und Kongressindustrie weiter stärken. So setzt sie auf die Umsetzung des Tourismuskonzepts des Senats, das unter anderem die Stärkung des Kultur- und Eventtourismus sowie den Ausbau Berlins als internationale Kongress- und Tagungsmetropole vorsieht. Von Obernitz: „Wir sind auf dem richtigen Weg. Täglich eine halbe Million Gäste in unserer Stadt sind ein optimistisches Zeichen für die Zukunft.“

„Stadt und Bewohner profitieren enorm“

„Berlin schwingt in den Normalzustand einer Weltstadt zurück, auch im Tourismus – und die ganze Stadt und ihre Bewohner profitieren enorm“, sagt Burkhard Kieker, visitBerlin-Geschäftsführer. Durchschnittlich gibt jeder Berlin-Besucher mit Übernachtung täglich 204,70 Euro in der Stadt aus (letzte Erhebung: 196,70 Euro), während die Ausgaben der Tagungs- und Kongressteilnehmer mit Übernachtung mit durchschnittlich 230 Euro pro Tag gleich geblieben sind. Jeder Tagesgast lässt 35,70 Euro pro Tag in der Stadt (letzte Erhebung 2009: 34,50 Euro).

Besucher kommen mehrmals nach Berlin

Jeden Tag halten sich durchschnittlich rund 500.000 Gäste in Berlin auf. Sie verbringen insgesamt 182 Millionen Aufenthaltstage pro Jahr in der Stadt. „Berlin-Gäste kommen nicht einmal, sondern immer wieder. Die Hälfte aller Besucher reist zweimal oder öfter in die Hauptstadt“, sagt Kieker. Dabei stehen nicht nur die Berliner Sehenswürdigkeiten und Kultureinrichtungen im Vordergrund der Reise, vor allem die Berliner Lebensart fasziniert Menschen weltweit. Viele, die als Touristen kommen, können sich vorstellen, hier zu leben. Berlin übt einen Magnetismus auf junge, kreative, gut ausgebildete und leistungsfähige Menschen aus. Die einzigartige Mischung aus Berliner Lebensstil und Brennpunkt der Geschichte zieht die Besucher an. Die Investitionsbank Berlin (IBB) hat errechnet, dass die Marke von 30 Millionen bei den Übernachtungen bereits im Jahr 2016 erreicht werden könnte (www.ibb.de/berlin-aktuell). Im Jahr 2011 verzeichnete Berlin rund 22,4 Millionen Übernachtungen in Betrieben.

Download

Die Studie „Wirtschaftsfaktor für Berlin: Tourismus- und Kongressindustrie“ wurde im Auftrag von visitBerlin von der dwif-Consulting GmbH erstellt. Sie steht im Pressebereich zum Download bereit.

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