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Ukraine-Krieg: Informationen und Hilfsmöglichkeiten

#StandWithUkraine

Berlin, 1.3.2022 / Update am 13.4.2022

Berlin hilft: In Berlins Visitor Economy ist eine große Welle der Solidarität entstanden. Die Gastgeberbranche leistet aktive Hilfe für ukrainische Geflüchtete und die Veranstaltungsbranche zeigt sich als starkes Netzwerk und Krisenhelfer - trotz der herausfordernden und langanhaltenden coronabedingten schwierigen Situation und der monatelangen Abwesenheit von Berlins Gästen.

Auf dieser Seite stellen wir weiterführende Informationen sowie Hilfsmöglichkeiten zusammen:

Senatskanzlei Berlin: Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine.

Zentrale Service-Rufnummer des Landes Berlin: Informationen zu Hilfsangeboten und Unterstützungsmöglichkeiten unter +49 30 90 127 127 (Montag bis Sonntag, 7 bis 18 Uhr).

DEHOGA Berlin: Ukraine – Berlin, Informationen zu Hilfsangeboten des Hotel- und Gaststättenverbandes Berlin.

Willkommensaktion Berliner Lichtblicke“ bietet Geflüchteten aus der Ukraine freien Eintritt in Berlins Attraktionen, eine Initiative von visitBerlin und Berlins Attraktionen und Museen.

Berlins geballte Catering-Expertise: Zahlreiche Mitglieder des visitBerlin Convention Partner e.V. unterstützen auf Anfrage des Krisenstabs von Senat und visitBerlin und haben in der Welcome Hall des Berliner Hauptbahnhofs eine Verpflegung mit Speisen und Getränken für täglich 3.000 ankommende Hilfesuchende auf die Beine gestellt.

"eat! Berlin - Das Feinschmeckerfestival": Unterstützung für Flüchtlinge aus der Ukraine, unter anderem werden täglich Sandwiches für die in Berlin ankommenden Menschen zubereitet und verteilt.

Wie sich die Berliner Wirtschaft engagiert, Spenden sammelt, Spendentransporte, Unterkünfte oder Medikamente organisiert.

Auf der Plattform HelpTo können Sie geflüchteten Menschen Ihr kostenfreies Freizeit-, Veranstaltungs- oder Kulturangebot zugänglich machen.

visitBerlin stellt Informationen und Erkenntnisse, die im Kontext mit dem Berlin-Tourismus zur Verfügung stehen, kontinuierlich über das Marktforschungstool Visitor Insight in der Rubrik „News / Ukraine-Konflikt“ zur Verfügung. Bitte loggen Sie sich dafür ein. Sollten Sie Fragen zu Visitor Insight haben, wenden Sie sich gerne an die Kolleginnen der visitBerlin-Marktforschung

 

 

Berliner Lichtblicke

Skyline Berlin in Ukraine Farben ©  visitBerlin

Willkommensaktion „Berliner Lichtblicke“ bietet Geflüchteten aus der Ukraine freien Eintritt in Berlins Attraktionen

Eine Initiative von visitBerlin und Berlins Attraktionen und Museen

Berlin, 24. März 2022 Über 25 Berliner touristische Attraktionen und Museen geben der von visitBerlin initiierten Aktion „Berliner Lichtblicke“ ein Gesicht. Sie bieten Geflüchteten aus der Ukraine ab sofort freien Eintritt für Erlebnisse in Berlin, um es ihnen zu erleichtern, die deutsche Hauptstadt kennenzulernen. Mehr Informationen auf den Sprachen Ukrainisch, Deutsch oder Englisch unter visitBerlin.de/berliner-lichtblicke.

Die Freitickets erhalten die Geflüchteten in den Berlin Tourist Infos am Berliner Hauptbahnhof, am Brandenburger Tor, im Humboldt Forum oder im Berlin Brandenburg WelcomeCenter am Flughafen Berlin Brandenburg nach Vorlage eines ukrainischen Reisepasses oder Ausweises.

Zu den Angeboten zählen eine Stadtrundfahrt, der Aussichtspunkt Panorama Punkt, alle Häuser der Staatlichen Museen zu Berlin und Museen wie das DDR Museum, das Deutsche Historische Museum, das Computerspielemuseum und das Bröhan-Museum. Die besonders bei kleinen Menschen beliebten Attraktionen wie das Museum für Naturkunde Berlin, das Labyrinth Kindermuseum Berlin und das MACHmit! Museum für Kinder mögen den Kindern eine Freude machen. Für sportliche Aktivitäten können die Geflüchteten aus der Ukraine das Wellenwerk zum Indoor-Surfen besuchen und in der Südbloc Boulderhalle oder im Waldhochseilgarten Jungfernheide klettern. Auch die Parks Gärten der Welt und Britzer Garten beteiligen sich. Eine Show mit Akrobatik, Tanz und Theater kann im Chamäleon in den Hackeschen Höfen wahrgenommen werden.

Darüber hinaus können sich Berlins ukrainische Gäste auf visitBerlin.de bzw. auf Englisch unter visitBerlin.de/en und im Blog visitberlin.de/de/blog darüber informieren, was sie in Berlin unternehmen können. Zu empfehlen sind auch visitBerlins kostenfreien Apps als digitale Stadtführer (visitBerlin.de/de/berlin-websites-und-berlin-apps): Bewegende Geschichten, Tourenvorschläge und Street-Art-Highlights präsentiert die Story-App About Berlin (visitberlin.de/de/about-berlin-app). Die Kiez-App für die Hauptstadt, Going Local Berlin (visitberlin.de/de/going-local-berlin-app), hält zahlreiche Geheimtipps und besondere Orte abseits der bekannten Pfade bereit.

Die Aktion „Berliner Lichtblicke“ endet wie geplant am 13. April 2022. Auch wenn ab diesem Zeitpunkt keine kostenfreien Tickets mehr in den Berlin Tourist Informationen dafür erhältlich sind, bieten weiterhin einige Partner kostenfreie Tickets für ukrainische Geflüchtete an. Tickets und weitere Informationen dazu sind dann direkt bei der jeweiligen Attraktion erhältlich. Eine Übersicht findet sich hier.

Stadt der Freiheit

Tausende Berlin*innen protestieren friedlich gegen den Ukraine-Krieg, 27. Februar 2022 ©  dpa Ukraine picture alliance/dpa/AP / Markus Schreiber

Berlin bringt Menschen zusammen – Tourismus als Gegengewicht zum Krieg

Willkommenskultur par excellence in der Stadt der Freiheit: Gerade Berlins Tourismusbranche leistet aktuell große Unterstützung, wenn es um Unterkunft, Verpflegung oder den Zugang zu Freizeitangeboten geht. Ein kleiner Lichtblick in dieser düsteren Zeit. Dieses deutlich sichtbare Berliner Engagement ist ein wichtiges Zeichen von Geschlossenheit und Solidarität.

Tourismus verbindet und bringt Menschen zusammen, bildet und fördert die Toleranz für andere Lebensweisen. Es gibt „eigentlich kein besseres Gegengewicht gegen den Krieg als den Tourismus“, so der Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert am ersten Tag der Internationalen Reisemesse ITB 2022, die vom Krieg in der Ukraine überschattet wurde. Denn Menschen sammeln auf Reisen in andere Länder neue Erfahrungen, begegnen sich und es entstehen im besten Fall Freundschaften. „So kann Völkerverständigung als gelebter Alltag entstehen“, sagte der Minister.

Jedoch bedroht der aktuelle Krieg, was unsere Branche ausmacht und wofür sie steht: friedliches Zusammenleben, freies Reisen und die friedliche Begegnung von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen. Berlin steht an der Seite der Ukraine – mit allen Menschen, die friedlich und in Freiheit leben wollen. In diesem Sinne senden hunderttausende Menschen aus Berlin Signale für Frieden an die Welt.

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