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Waldorf Astoria

Verschlüsselte Botschaften einer Legende

In Anlehnung an den Mythos des berühmten Originals in der New Yorker Park Avenue kombiniert das Waldorf Astoria Berlin am Breitscheidplatz traditionellen Luxus mit einem kräftigen Schuss Berliner Verrücktheit. Wer hier übernachtet, sollte doppelt hinsehen. Denn das Haus ist voller Überraschungen und versteckter Botschaften.

Die 280 qm große Präsidenten Suite in der 31. Etage ist mit 115 Metern die höchstgelegene Hotelsuite der Stadt. Die 360-Grad-Rundumsicht streift zwar ganz Berlin, aber die beste Aussicht offenbart sich tatsächlich aus der Badewanne. Denn von hier haben die Gäste den perfekten Blick auf die Elefanten im Zoo. Die Lounge „The Library“ im 15. Stock bietet zwar den besten Ausblick auf die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, aber es lohnt sich auch nach unten auf den Teppich zu schauen. Zunächst sieht man nur Linien, ganzheitlich betrachtet ergeben sie aber das Muster eines Fingerabdruckes. 

Die erste Etage zwischen der Lang Bar und dem Frühstücksrestaurant erinnert beim genauen Hinsehen an die Reling eines Luxusliners. Auflösung hier: Der Gründer des ersten Hauses in New York, John Jacob Astor IV, ging mit der Titanic unter. Von der Reling offenbart sich ein Blick auf die Peacock Alley im Erdgeschoss – jedes Waldorf-Astoria-Haus hat seine eigene Interpretation dieser legendären Flaniermeile (Peacocks, also Pfauen, war die Beschreibung der eleganten Damen in bunten Kleidern), die damals die beiden Hotels Waldorf und Astoria in New York verband.

Die Treppe vom Restaurant Roca zu der Lang Bar ergibt aufgeklappt Beethovens 5. Sinfonie. In der Lang Bar ist dann aber Schluss mit den versteckten Botschaften: die Spirituosenliste hat über 100 Positionen und dementsprechend lang werden auch die Abende.

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