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Die größte Tourismusmesse der Welt und ich mittendrin

von Dominique

Anfang März, genauer gesagt vom 6. bis zum 10. März 2019, fand die größte Messe für die Tourismusbranche in Berlin, die Internationale Tourismus -Börse Berlin kurz ITB statt und ich war mittendrin. Unser Stand drehte sich um die neue Berlin App namens „About Berlin“, die ich mit Hilfe meiner Kollegen internationalen aber auch deutschen Gäste vorstellen sollte. Nur wie sollte ich da überhaupt herangehen?

Einige Tage vor der ITB bekam ich das Briefing mit allen Infos, die ich zur Vorbereitung brauchte. Es ging vor allem darum, die App als ganzheitliches Produkt zu verstehen und nicht nur den Informationstext im Internet auswendig zu lernen. Zudem wollten wir die Besucher auf das „30 Jahre Mauerfall“ - Jubiläum im November aufmerksam machen, welches in der App als großes Highlight dargestellt ist.

Meine Aufregung stieg. Es war nicht mehr viel Zeit, bis ich auf der Messe arbeiten und die Gäste, so gut es nur ging, informieren sollte. Ich versuchte schnell, die Key Facts in meinen Kopf zu bekommen. Am Mittwoch war es soweit:  als die Messe begann, sollte ich schon um 9 Uhr in der visitBerlin - Halle Nummer 12 sein. Eine Kollegin erklärte mir, wie ich den Stand die nächsten Tage vorbereiten, betreuen und auch wieder abbauen soll. Und schon ging’s los. Um 10 Uhr wurde die Messe für die Fachbesucher eröffnet. Diese dürfen die Messe bereits von Mittwoch bis Freitag besuchen.

Die ersten Besucher kamen zum Stand und testeten unsere App anhand der vorhandenen Smartphones oder entnahmen unseren Flyern und Story Cards Infos dazu. Meine Aufgabe war es, Unterstützung anzubieten, um die App einfach zu erklären und anschaulich zu zeigen, damit die Interessierten diese anschließend selber auf ihren Smartphones nutzen können. Zudem war es mein Ziel, das Interesse der Besucher für das „30 Jahre Mauerfall“ - Jubiläum als großes Event zu gewinnen.

Dies ist uns nicht nur für die Fachbesucher, sondern auch am Wochenende gelungen, an dem die ITB für jedermann zugänglich und dementsprechend gut besucht war. Am Sonntag fühlte ich mich dann schon wie ein Profi beim Standaufbau, sodass ich mit meinen Kollegen noch in Ruhe einen Kaffee trinken konnte, bevor der Besucher-Ansturm um 10 Uhr begann. Die ersten Besucher, die sich nicht nur für die App, sondern auch für das „30 Jahre Mauerfall“ - Jubiläum interessierten, hatten viele Fragen, worüber ich mich sehr gefreut habe. So war es den ganzen Tag über sehr facettenreich und ich wurde von Besucher zu Besucher und von Frage zu Frage sicherer.

„Learning by doing“ ist mein Motto für Messen. Die Besucher solcher öffentlichen Messen sind alle sehr verschieden – mal kommen Familien, dann junge Erwachsene und im nächsten Moment Senioren, die einem über ihr Leben in der DDR erzählen. Genau das ist es, was solche Veranstaltungen abwechslungsreich macht. Der Tourismus ist eben etwas für alle. Ich freue mich jetzt schon im nächsten Jahr wieder eine coole Aufgabe auf der ITB zu bekommen.

 

 

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