Gesundheitsreisen sind ein Zukunftssegment im Städtetourismus / Immer mehr Medizin-Touristen reisen nach Berlin

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Berlin – Health Capital im Tourismus

Berlin, 12. Januar 2012 Metropole statt Kurort? Das Reiseziel für Patienten, die zu einer medizinischen Behandlung nach Deutschland kommen, heißt immer häufiger Berlin. Die deutsche Hauptstadt bietet mit gut 18.000 Fachärzten und Spezialisten, 121.500 Hotelbetten, sechs großen Kongresszentren und Hallen sowie modernste Wellness-Anwendungen eine hervorragende Infrastruktur für Medizin- und Gesundheitsreisen. Alle großen Berliner Krankenhäuser verfügen inzwischen über sogenannte „international offices“ für die spezielle Betreuung internationaler Patienten. Zahlreiche Hotels haben sich auf diese Besucher eingestellt.

Wellness- und Gesundheitsreisende sind eine interessante Zielgruppe für die deutsche Hauptstadt. Während der klassische Berlin-Tourist im Durchschnitt 2,3 Tage in der Stadt bleibt, verzeichnen die Hotels bei Health-Besuchern eine Aufenthaltsdauer von zehn bis 14 Tagen. Dazu liegen Medizin- und Gesundheitsreisen im Trend: Allein die Charité konnte im vergangenen Jahr auf ein Wachstum von 20 Prozent bei den internationalen Patienten zurückblicken. Besonders gefragt sind die Fachbereiche Onkologie, Transplantationsmedizin, Neurochirurgie und Kardiologie. Gesundheitstourismus endet jedoch nicht beim Patienten. Berlin ist auch eine wichtige Destination für Fort- und Weiterbildung im medizinischen Bereich sowie für große Medizinkongresse.

„Die Kombination der beiden Berliner Big Player Gesundheitswirtschaft und Tourismus liegt auf der Hand“, sagt Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin. „Wir haben vor gut einem Jahr begonnen, alle Akteure in der Stadt an einen Tisch zu bringen, um den Wellness- und Gesundheitstourismus zu fördern. Um für die Zukunft gut gerüstet zu sein, nutzen wir als Metropole diesen Trend im Städtetourismus und sehen hier ein großes Wachstumspotenzial für Berlin.“

Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT), über das Gesundheits- und Medizinreisen als Zukunftssegment im Städtetourismus für internationale Gäste: „Wir haben den Megatrend Gesundheit fest in unseren Marketing- und Vertriebsaktivitäten verankert. Auf unserer zentralen Vermarktungsplattform, der DZT-Website www.germany.travel, bewerben wir das Thema Gesundheits- und Medizinreisen in insgesamt 26 Sprachen, darunter auch russisch und arabisch. Damit bieten wir potenziellen Gästen aus wichtigen Quellmärkten umfangreiche Informationen zum Reiseland Deutschland als einem der führenden Gesundheitsstandorte der Welt.“

visitBerlin vermarktet den Gesundheitstourismus seit rund einem Jahr auch aktiv im Ausland. Mit den Partnern in der Stadt wurde ein enges Netzwerk geknüpft. Im Frühjahr 2011 ging eine Webseite zu diesem Thema in englischer, russischer und arabischer Sprache online, da hier die größte Nachfrage besteht. Auf internationalen Messen, z.B. der Arab Health in Dubai, bewirbt visitBerlin die deutsche Hauptstadt als Ziel für Gesundheitsreisen, häufig in Zusammenarbeit mit Berlin Partner, Health Capital Berlin-Brandenburg sowie der Deutschen Zentrale für Tourismus.

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Foto: Pressekonferenz zu „Berlin – Health Capital im Tourismus“ mit v.l.: Sophia Quint (visitBerlin), Burkhard Kieker (visitBerlin), Petra Hedorfer (Deutsche Zentrale für Tourismus), Prof. Dr. Günter Stock (Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften), Norbert Toedter (Deutsche Zentrale für Tourismus)

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