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Berlin: Wo Natur, Kultur und Geschichte beste Nachbarn sind

Morgens beim Paddeln auf der Havel die Ruhe und das Grün genießen, nachmittags den Bildungshunger auf der Museumsinsel stillen und abends im Theater den Geist anregen. Das Ganze bevorzugt per Rad erfahren und mit einem Ausflug in das quirlige Berliner Szeneleben krönen. Hört sich anstrengend an? Ist es aber nicht, da in keiner anderen Metropole Kultur und Natur räumlich so nah beieinander liegen wie in Berlin. Flüsse, Seen, Parks und Wäldern ziehen sich wie grüne und blaue Bänder durch die Stadt und sind oft das verbindende Element zwischen den Kiezen, die mit ihren unverwechselbaren Charakteren das besondere Lebensgefühl der deutschen Hauptstadt befeuern.  

Grün und blau in Zahlen

Das hätten Sie gerne mit Fakten belegt? Kein Problem: An den Straßen der Stadt stehen rund 430.000 Bäume und mehr als 2.500 Gärten und Parks bieten reichlich Räume zur Erholung (https://www.visitberlin.de/de/parks-gaerten-berlin, visitberlin.de/berlin-natur). Rund 60 Prozent des Stadtgebietes besteht aus Grünflächen, das sind knapp 53.000 Hektar. Zum Vergleich: Die Stadt Köln hat eine Größe von etwa 40.000 Hektar. Gewässer prägen das Bild der Stadt, sie bedecken mehr als 59 Quadratkilometer, das ist in etwa so viel wie Mitte, Friedrichshain und Kreuzberg zusammen. Und wildes Nachtleben mal anders: Rund 1.500 Füchse schleichen morgens und abends durch die Dämmerung – höflich unbeeindruckt vom menschlichen Treiben.

Natur- und Kulturlandschaft in den Bezirken

Nur einen Katzensprung vom Ku´damm entfernt liegt der Grunewald in Charlottenburg, schon zu Mauerzeiten eines der beliebtesten Naherholungsgebiete Berlins. (https://www.visitberlin.de/de/grunewald-berlin). Auch weniger bekannte Bezirke lohnen einen Ausflug: Durch das Tegeler Fließ in Reinickendorf zieht sich ein mehr als 120 Quadratkilometer großes System aus Bächen und Mooren, gemütlich kauende Wasserbüffel halten hier das Gras auf den Wiesen kurz (visitberlin.de/de/tegeler-fliess ). In Marzahn bilden die Gärten der Welt auf 43 Hektar den Stil ferner Länder ab (gruen-berlin.de/gdw) und Britz lockt mit einem Schloss aus dem 18. Jahrhundert, umgeben von einem eleganten Park (schlossbritz.de). In Spandau wird der Gutspark Groß Glienicke von den nostalgischen Ruinen eines alten Adelssitzes geprägt, Steglitz-Zehlendorf überrascht mit einem 1000 Meter langen Strand des Strandbades Wannsee und einen besonders verträumten Ort gibt es in Schöneberg: Der Naturpark Südgelände ist ein zugewachsener alter Rangierbahnhof, heute führt die Shakespeare Company hier auf einer Freilichtbühne ihre Stücke auf (visitberlin.de/de/strandbad-wannsee, gruen-berlin.de/natur-park-suedgelaende, shakespeare-company.de).

Aktiv durch den Großstadtdschungel

Doch die schönste Kulisse ist die Natur in Berlin selbst: Backstage Tourism bietet Kanutouren an lauschige Plätzen entlang der Spree (backstagetourism.com/kanutour), beim Stand Up Paddling bringen mehrere Anbieter Sie sicher aufs Brett – beliebt sind Touren auf dem Müggelsee in Treptow-Köpenick (nalani-supsurfing.com) oder rund um den Molecule Man in Friedrichshain (standupclub.de). Viele Wanderwege führen von der Innenstadt bis nach Brandenburg durch malerische Landschaften wie das Wuhletal in Marzahn-Hellersdorf oder den waldreichen Saum entlang der Panke im Bezirk Pankow. (https://www.visitberlin.de/de/wandern-berlin-und-umland). Lieber ein Fahrrad mieten und den Radius erweitern? Geht ganz einfach: Auf dem visitBerlin Blog wurden die schönsten Radtouren mit radlerfreundlichen Unterkünften wie dem Flottwell Berlin Hotel & Residenz für Sie zusammengestellt (visitberlin.de/de/blog/top-11-radtouren-berlin). Oder möchten Sie doch eher entspannt mit der Kraft der Sonne über die Spree gleiten? Solarwaterworld vermietet im Osthafen solarbetriebene Elektroboote für Gruppen ab zwei Personen (solarwaterworld.de).

Grüner schlafen, regional kochen

Die Natur gibt den Menschen in Berlin so viel: Klares Wasser! Saubere Luft! Knackiges Gemüse! Ja, auch das, denn Urban Gardening wird immer beliebter – vom Mörchenpark in Friedrichshain bis zum Almende-Kontor in Neukölln (visitberlin.de/de/urban-gardening-berlin). Auch Kräuter, Honig und Fische stammen in vielen Berliner Restaurants aus der eigenen Stadt; die Hafenküche Rummelsburg im Bezirk Lichtenberg verwandelt regionale Lebensmittel in erstklassige Köstlichkeiten, das Restaurant Good Bank in Mitte baut Salat und Gemüse direkt im Restaurant an, und beim Zero-Waste-Restaurant Frea in der Torstraße werden Reste täglich als Kompost zu den Bauernhöfen zurückgebracht (visitberlin.de/de/hafenkueche-rummelsburg, visitberlin.de/de/good-bank, visitberlin.de/de/frea).

Selbst schlafen in der Natur ist in Berlin ein Leichtes: Das Schlosshotel Berlin stammt aus dem Jahr 1911 und ist umgeben vom dichten Laubwerk des Grunewalds (schlosshotelberlin.com). Auf Hausbooten von Kuhnle Tours in Rummelsburg oder Aqua Lofts in Spandau lässt es sich prima über Flüsse, Kanäle und Seen (kuhnle-tours.de), (https://h2loft.com/) schippern und entspannt im „Wasserbett“ schlafen. Nah am Wasser liegt auch das centrovital Hotel in Spandau. Ein historisches Brauereigebäude direkt an der Havel bietet viele Anwendungen rund um Wellness und Entspannung (centrovital-berlin.de). Gern ein bisschen weiter raus? Im Osten der Stadt, in Treptow-Köpenick, befindet sich das Hotel Schmöckwitz, ein einstiges Herrenhaus am Wernsdorfer See (das-schmoeckwitz.de). Viel weiter an den Rand von Berlin geht’s nicht: An der Uferpromenade, fast vor der Haustür, verläuft die Grenze zu Brandenburg.

Mehr Informationen unter: visitBerlin.de/berlin-natur

Video zu Berlins Natur

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