World Liberty Congress eröffnet europäisches Hauptquartier in Berlin. Zweite Berlin Freedom Week im November 2026.

  • Demokratie-Allianz bezieht Räumlichkeiten bei der Robert-Havemann-Gesellschaft 
  • „Women Liberty Congress“ bildet den Auftakt der Berlin Freedom Week 2026, die vom 7. bis 14. November stattfindet 
  • Berlin Freedom Conference – die Leitkonferenz der Berlin Freedom Week – bringt am 10. November internationale Stimmen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen 
Initiatoren und Partner der Berlin Freedom Week 2026 ©  Dirk Mathesius
Initiatoren und Partner der Berlin Freedom Week 2026

Berlin, 27. Juli 2026 Berlin wird europäischer Hauptsitz einer der wichtigsten Demokratiebewegungen weltweit: Der World Liberty Congress, die größte Allianz von mehr als 200 Dissident:innen aus über 60 autokratisch regierten Staaten, hat künftig einen Sitz in den Räumen der Robert-Havemann-Gesellschaft in Berlin-Mitte. Mit dem Archiv der DDR-Opposition steht der Standort unweit des Alexanderplatzes für die Geschichte von Opposition, Widerstand und demokratischem Aufbruch in Deutschland. 

Der World Liberty Congress war im vergangenen Jahr Mitinitiator der Berlin Freedom Week, die vom 7. bis 14. November 2026 zum zweiten Mal unter Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Kai Wegner, stattfindet. Die Berlin Freedom Week und die dauerhafte Ansiedlung des World Liberty Congress stärken Berlins Rolle als internationaler Treffpunkt von Demokratiebewegungen, Menschenrechtsaktivist:innen und Exiloppositionellen. 

Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin: „Berlin als Stadt der Freiheit steht an der Seite aller, die sich weltweit für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte engagieren. Daher freue ich mich, dass der World Liberty Congress seinen europäischen Hauptsitz in Berlin eröffnet und die Berlin Freedom Week im November wieder rund um den Jahrestag des Mauerfalls stattfinden wird. Bei der Berlin Freedom Week treffen sich Menschen aus aller Welt, die sich mutig für Demokratie und Menschenrechte einsetzen. Ich lade alle ein, dabei zu sein – denn es ist unsere gemeinsame Aufgabe, unsere Freiheit und unsere Demokratie zu schützen, zu stärken und zu verteidigen.“ 

Leopoldo López, Gründer World Liberty Congress: „Berlin ist mehr als eine Stadt. Es ist der Ort, an dem die Welt gelernt hat, dass keine Mauer der Kraft von Menschen standhalten kann, die entschlossen sind, in Freiheit zu leben. Heute kehren wir mit dem World Liberty Congress für den Women Liberty Congress und zur zweiten Ausgabe der Berlin Freedom Week zurück – inspiriert von dem Vermächtnis und vom Mut all jener, die sich weltweit weiterhin Diktaturen entgegenstellen. Aus der Stadt der Freiheit heraus bekräftigen wir unser Versprechen, diejenigen zu vereinen, die an vorderster Front für die Freiheit kämpfen, und gemeinsam eine demokratische Zukunft für unsere Länder zu gestalten.” 

Rebecca Hernandez Garcia, Geschäftsführerin Robert-Havemann-Gesellschaft e. V.: „Mit dem Einzug des World Liberty Congress wird unser Haus zu einem Ort, an dem die Erfahrungen der DDR-Opposition mit denen heutiger Dissidentinnen und Dissidenten aus aller Welt in Dialog treten. Als Archiv der DDR-Opposition verstehen wir es als unsere Verantwortung, Geschichte nicht nur zu bewahren, sondern sie in die Gegenwart zu tragen. Wir freuen uns darauf, die erfolgreiche Zusammenarbeit im Rahmen der Berlin Freedom Week fortzusetzen und von Berlin aus gemeinsam ein starkes Zeichen für Freiheit und Menschenrechte zu setzen.“ 

Erstes Format am neuen Standort: „Women Liberty Congress“ 

Bereits im vergangenen Jahr war der World Liberty Congress im Rahmen der ersten Berlin Freedom Week in der Hauptstadt zu Gast, damals mit seiner Generalversammlung im Berliner Abgeordnetenhaus. Mit dem Umzug nach Berlin richtet die Organisation nun ihr nächstes großes Event aus: den „Women Liberty Congress“ am 7. und 8. November 2026.  

Masih Alinejad, Gründerin World Liberty Congress: „Berlin ist der Ort, an dem Mauern fielen, die Freiheit siegte und Geschichte für immer verändert wurde. Es könnte kaum einen passenderen Ort für unseren ersten Women Liberty Congress geben, bei dem mutige Freiheitskämpferinnen aus Diktaturen und repressiven Regimen zusammenkommen, um ihre Geschichten zu teilen, ihre Solidarität zu stärken und die Welt zu inspirieren. In der Stadt, die Grenzen überwunden hat, stehen wir vereint gegen Unterdrückung, verteidigen die Demokratie und bekräftigen: Der Kampf für die Freiheit kennt keine Grenzen.” 

Mit dem „Women Freedom & Security Summit“ findet am 9. November im Bundestag ein weiteres internationales Frauenforum statt. Veranstalterin ist die SED-Opferbeauftragte beim Deutschen Bundestag Evelyn Zupke. Zu dem Summit wird auch Bundestagspräsidentin Julia Klöckner erwartet. Partnerorganisationen sind die Axel Springer Freedom Foundation, Frauen für Freiheit und My Stealthy Freedom.  

Mit ihrem Fokus auf Gleichberechtigung und demokratische Teilhabe knüpfen sowohl der „Women Liberty Congress“ als auch der „Women Freedom & Security Summit“ unmittelbar an die zentralen Themen der Berlin Freedom Week 2026 an. 

Antje Schippmann, Co-Gründerin und Geschäftsführerin der Axel Springer Freedom Foundation, Partnerorganisation des Frauengipfels im Bundestag „Ob in Iran, Belarus, Afghanistan, Sudan oder der Ukraine: Frauen gehören weltweit zu den mutigsten Akteuren gegen Diktatur und für Freiheit, und sie zahlen dafür oft den höchsten Preis. Der Women Freedom & Security Summit bringt sie zum Austausch über konkrete Handlungsempfehlungen in den Bundestag. Frauenrechte sind eine Frage unserer Sicherheit. Wir danken Evelyn Zupke, dass sie diesem wichtigen Thema gemeinsam mit uns und unseren Partnern eine bundespolitische Plattform gibt." 

Pressekonferenz World Liberty Congress - Zweite Berlin Freedom Week ©  Dirk Mathesius
Pressekonferenz World Liberty Congress - Zweite Berlin Freedom Week

Berlin Freedom Week etabliert sich als internationales Forum für Demokratie und Freiheit  

Nach ihrer erfolgreichen Premiere 2025 mit mehr als 10.000 Besucher:innen und über 170 Veranstaltungen kehrt die Berlin Freedom Week vom 7. bis 14. November zurück. Sie bringt Aktivist:innen, zivilgesellschaftliche Organisationen, politische Entscheidungsträger:innen und internationale Partner in Berlin zusammen. Geplant ist ein stadtweites Programm mit Konferenzen, Gesprächen, Kulturformaten, Führungen und Begegnungen an historischen und symbolischen Orten. Zugleich erinnert die Berlin Freedom Week an das historische Vermächtnis Berlins, die Friedliche Revolution und den Mauerfall. Diese Ereignisse stehen bis heute als Symbol der Hoffnung im weltweiten Kampf für Freiheit und Demokratie. Sie belegen, dass selbst tiefgreifende politische Veränderungen friedlich und demokratisch erreicht werden können. 

Schirmherr der Berlin Freedom Week ist erneut Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner. Die umsetzenden Projektpartner sind die Axel Springer Freedom Foundation gGmbH, der Berlin Freedom Society e. V., der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V., der World Liberty Congress sowie visitBerlin. 

Berlin Freedom Conference am 10. November im Filmtheater Colosseum 

Auch die Berlin Freedom Conference wird nach ihrer erfolgreichen Premiere 2025 fortgesetzt. Im vergangenen Jahr kamen im Schöneberger Gasometer knapp 1.000 Teilnehmende, darunter mehr als 70 Redner:innen aus über 30 Ländern, zusammen, um über Wege zur Stärkung demokratischer Allianzen und den Umgang mit autokratischen Systemen zu diskutieren. Die zweite Ausgabe der Konferenz findet am 10. November im Filmtheater Colosseum an der Schönhauser Allee statt – in unmittelbarer Nähe zur Gethsemanekirche, einem der wichtigsten Orte der DDR-Opposition während der Friedlichen Revolution im Herbst 1989.  

Frank Ebert, Vorstandsvorsitzender, Berlin Freedom Society: „Das Leitmotiv ‚Change is possible‘ knüpft an die Erfahrungen der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR und in ganz Osteuropa an. Diese Ereignisse stehen für die Erkenntnis, dass tiefgreifender Wandel möglich ist und Freiheit errungen werden kann. Die Freiheitserfahrung von 1989 ist ein gemeinsames Erbe, das Hoffnung schenkt und Menschen weltweit Mut und Kraft geben kann.“

Burkhard Kieker, Gründer Berlin Freedom Society und Direktor Berlin Freedom Conference: „Berlin als Stadt der Freiheit ist die richtige Bühne für Ideen von Demokratie. Die deutsche Hauptstadt präsentiert sich als Anker für Freiheitskämpfer in einer schwieriger werdenden Welt. Die Berlin Freedom Conference ist dafür die Plattform.”

Geplant ist ein ganztägiges Programm auf mehreren Bühnen. Im Mittelpunkt der Berlin Freedom Conference stehen Themen wie Demokratie und Freiheit im globalen Kontext, Technologie und Freiheit, Sicherheit, Meinungsfreiheit, Wirtschaft sowie transnationale Repression. Regionale Schwerpunkte sind unter anderem Venezuela, Iran, Polen, Ungarn, Ukraine und verschiedene Staaten Afrikas. Die Konferenz wird vom Berlin Freedom Society e.V. veranstaltet und in Zusammenarbeit mit der Axel Springer Freedom Foundation gGmbH, dem World Liberty Congress und visitBerlin umgesetzt.  

„Stories of Freedom”-Filmtag am 11. November 

Am 11. November folgt ebenfalls im Filmtheater Colosseum ein ganztägiges Filmprogramm unter dem Titel „Stories of Freedom”. Es stellt Geschichten von Mut, Widerstand und gesellschaftlichem Wandel in den Mittelpunkt. Filmemacher:innen, Aktivist:innen und Zeitzeug:innen zeigen ihre Perspektiven auf den Einsatz für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte. Zwei Schulvorführungen sensibilisieren zudem junge Menschen für die Bedeutung von Freiheit, Demokratie und gesellschaftlichem Engagement. 

Dr. Jürgen Amann, Geschäftsführer, visitBerlin: „Berlin wird weltweit mit der Erfahrung verbunden, dass Freiheit immer wieder verteidigt werden muss. Wir freuen uns, dass visitBerlin auch bei der zweiten Berlin Freedom Week wieder als Initiator mitwirkt. Sie macht die Stadt zu einer Bühne für Stimmen aus aller Welt, die für Offenheit, Mut und gesellschaftliche Veränderung eintreten.“ 

Ergänzt wird das Programm der Berlin Freedom Week durch zahlreiche Veranstaltungen in der ganzen Stadt: Konferenzen, Diskussionen, Lesungen, Führungen, Filmvorführungen, Workshops und Community-Formate. Erste Beitragsideen kommen unter anderem von der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Europäischen Akademie Berlin, Reporter ohne Grenzen, dem Bundesnachrichtendienst, der Stiftung Berliner Mauer, dem Deutschen Spionagemuseum, dem Tagesspiegel und der Landeszentrale für politische Bildung Berlin. Weitere Organisationen und Institutionen sind eingeladen, sich mit eigenen Veranstaltungen an der Berlin Freedom Week 2026 zu beteiligen. 

Bereits bestätigte Förderer der zweiten Berlin Freedom Week und Conference sind die Postcode Lotterie, Airbnb und die Berliner Sparkasse.  

Die Programme der Berlin Freedom Week und der Berlin Freedom Conference werden in den kommenden Wochen veröffentlicht. 

Initiator:innen

Initatoren ©  visitBerlin, Foto:

Berlin Freedom Week

2025 feierte die Veranstaltungswoche, die den Freiheitsgedanken in den Mittelpunkt stellt, Premiere: Rund 170 Veranstaltungen an 90 Orten zogen über 10.000 Besucher:innen aus mehr als 60 Ländern an. Vom 7. bis 14. November 2026 geht die Berlin Freedom Week in die zweite Runde. Mit einem vielfältigen Programm aus Konferenzen, Kunst, Kultur und öffentlichem Dialog inspiriert die Berlin Freedom Week Berliner:innen und internationale Gäste und fördert den Austausch über die Bedeutung demokratischer Werte in der heutigen Zeit. berlin-freedom-week.com und visitBerlin.de/de/berlin-freedom-week

Berlin Freedom Conference

Die Berlin Freedom Conference bringt am 10. November 2026 im Filmtheater Colosseum führende Köpfe aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Kultur und Medien zusammen, ruft neue demokratische Allianzen ins Leben und treibt den weltweiten Einsatz für Freiheit und Demokratie voran. 2025 feierte die Konferenz Premiere: Knapp 1.000 Teilnehmende aus mehr als 30 Ländern diskutierten über Demokratie, Menschenrechte, Meinungsfreiheit und den Umgang mit autoritären Regimen. 

World Liberty Congress

Der World Liberty Congress ist die größte globale Demokratie-Allianz mit mehr als 200 Dissident:innen aus über 60 autokratisch geführten Ländern der Welt. Sein Ziel ist es, den Kampf für Freiheit in autokratischen Regimen zu unterstützen, internationale Solidarität zu fördern und eine gemeinsame Strategie für den Vormarsch der Demokratie zu entwickeln. worldlibertycongress.org

Axel Springer Freedom Foundation

Die Axel Springer Freedom Foundation ist eine Non-Profit-Organisation, die sich für die Unterstützung von Menschenrechtsverteidigern aus unfreien Ländern einsetzt. Die Verteidigung von Freiheit und Demokratie und die Solidarität mit jenen, die unter autoritärer Herrschaft leben und leiden, sind für Axel Springer seit jeher ein zentrales Leitmotiv. Dieses Selbstverständnis ist bis heute in den Unternehmensgrundsätzen, den Essentials, verankert. Die Axel Springer Freedom Foundation macht diese Essentials sichtbar und wirksam. Unterstützt von einem Beirat aus erfahrenen Menschenrechtsverteidigern organisiert sie Veranstaltungen, Installationen und Publikationen. Neben der ideellen Förderung sammelt die Axel Springer Freedom Foundation Spenden, um die Arbeit von Dissidenten und ihren Organisationen auch finanziell zu unterstützen freedom.axelspringer.com/de/ 

Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.

Die Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. dokumentiert die Geschichte und Erfahrungen von Opposition und Widerstand in der kommunistischen Diktatur und vermittelt die Werte der Friedlichen Revolution: Demokratie, Freiheit und Menschenrechte. Mit ihrem Archiv der DDR-Opposition, der umfangreichsten Sammlung von Materialien aus dem Bereich Opposition und Widerstand gegen die kommunistische Diktatur in der Zeit ab 1945, und ihren vielseitigen Erfahrungen im Bereich der Ausstellungs- und Veranstaltungskonzeption sowie ihrer Publikationstätigkeit und Online-Präsenz ist die Robert-Havemann-Gesellschaft ein zentraler Anlaufpunkt in der Aufarbeitungs- und Forschungslandschaft. havemann-gesellschaft.de 

Berlin Freedom Society e.V.

Der BERLIN FREEDOM SOCIETY e.V. ist ein Verein mit Sitz in Berlin, der sich der Förderung und Stärkung demokratischer Werte sowie dem Schutz von Freiheit und Menschenrechten weltweit widmet.

visitBerlin

„Die Welt für Berlin begeistern.“ Mit dieser Mission betreibt die Berlin Tourismus & Kongress GmbH Destinationsmanagement sowie Tourismus- und Kongressmarketing für Berlin. Das Unternehmen, das unter der Marke visitBerlin agiert, ist Partner, Akteur, Ideengeber und Netzwerker. Im Fokus der Arbeit stehen nachhaltige Produktentwicklung und die Vermarktung von stadtverträglichen Tourismusangeboten in allen zwölf Bezirken. Ziel ist es, die Lebensqualität der Berliner:innen zu erhalten und die Aufenthaltsqualität der Gäste zu erhöhen. visitBerlin agiert zudem als Reiseveranstalter und ist Herausgeber des offiziellen Touristentickets, der Berlin WelcomeCard. Das Unternehmen betreibt auch die Berlin Tourist Infos. Auf visitBerlin.de, Berlins offiziellem Reiseportal, finden Berlin-Besucher:innen alle Informationen rund um ihre Reise nach Berlin. Mehr über visitBerlin unter about.visitBerlin.de

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