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Berlin feiert 30 Jahre Mauerfall

Wiedervereinigung, Freiheit und Identifikation

Am 9. November 1989 wurde Berlin wieder eins. Die riesige Mauer, die Berlin 28 Jahre in Ost und West und somit auch Familien, Freunde und Nachbarn auseinander riss, fiel.

Heute gilt Berlin als Ort der Freiheit, der Verwirklichung, der Individualität. Dies war nicht immer so. Am 13. August 1961 begann der Bau der Berliner Mauer. Ein Symbol der Teilung einer Stadt und eines Staats, des Schreckens und des Kalten Krieges. Von heute auf morgen veränderte es eine ganze Nation.

Der Fall der Mauer am 9. November 1989 war für viele Menschen der schönste Tag ihres Lebens. Der Tag, an dem sie ihre Freiheit innerhalb einer friedlichen Revolution wiedererlangten.

Das kommende Jahr widmet sich dem 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls und die Stadt Berlin feiert die Wiedervereinigung und Demokratie!

Berliner Mauer
© visitBerlin

In 12 Metern Tiefe um Freiheit und Leben bangen

App ABOUT BERLIN
© visitBerlin

Der West-Berliner Peter Schulenburg baut mit 34 Freunden einen 12m tiefen und 145m langen Tunnel, der zum Hoffnungsschimmer vieler Menschen wird. Doch wie viele schaffen es letztendlich in die Freiheit nach West-Berlin? Welche Strapazen mussten diese Menschen auf sich nehmen und welches Einzelschicksal ist an das der anderen geknüpft? Erfahren Sie mehr über diese spannende Geschichte in der kostenlosen App ABOUT BERLIN. An über 200 Orten werden Berlin-Stories zum Anfassen aus verschiedenen Zeitabschnitten erzählt. Multimedial, mit offline nutzbaren Karten und Touren zum individuellen zusammenstellen, wird Berlin authentisch greifbar und digital lebendig.

Mehr zur App in unserer Pressemitteilung

 

Berlin zwischen Teilung und Wiedervereinigung erleben

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© visitBerlin, Foto: asisi F&E GmbH / Tom Schulze
asisi DIE MAUER

Ein Herbsttag in Berlin-Kreuzberg in den 1980er Jahren in Berlin. Wie war die Atmosphäre im geteilten Berlin? Wie viel Normalität konnten die Menschen hinter der Mauer erlangen? Wie war es in der DDR  und in der BRD? Im asisi Panorama zum geteilten Berlin tauchen Besucher in den Alltag und das Lebensgefühl des Berlins nach der Teilung und vor der Wiedervereinigung ein.

Eine atmosphärische Momentaufnahme mit großer Raumwirkung, die auch den Schrecken und die Bedrohung dieser Zeit veranschaulicht.

visitBerlin Tipps:
 Das in 2011 weltbekannt gewordene Antiken-Panorama von ASISI kehrt am 17.11.2018 in das PERGAMON-Museum zurück, wo es einst schon für Erstaunen und imposante Bilder sorgte.  

Die koreanische Künstlerin Lee Bul feiert ihre erste deutschlandweite Einzelausstellung „crash“ im Martin-Gropius-Bau mit herausragender Performance- und Installationskunst. Vom 29. September 2018 bis 13. Januar 2019 zeigt sie ihre provokanten Objekte, die mitunter von japanischem Anime inspiriert sind und sowohl geschichtlich als auch politisch Bezug nehmen.

Zwischen alten Grenzanlagen, Hoffnung und Gedenken

Noch heute ist Berlin enorm geprägt von dieser alles verändernden, geschichtlichen Kerbe. Auch im Stadtbild, denn Fragmente der Mauer und der Berliner Mauerweg, sind stumme Zeugen des Verlaufs der ehemaligen DDR-Grenzanlagen zu West-Berlin.  Auf diesem Pfad sind die Emotionen noch immer spürbar. Menschen weinten, sie starben, sie verabschiedeten einander und sie lagen sich hier später wieder in den Armen.

Gedenkstätte Berliner Mauer

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© visitBerlin, Foto: Günter Steffen
Gedenkstätte Berliner Mauer

Als zentraler Erinnerungsort der deutschen Teilung liefert die Gedenkstätte Berliner Mauer in ihrer multimedialen Ausstellung Informationen zum Mauerbau, dem Leben mit der Mauer bis hin zum Mauerfall. Hier befindet sich das letzte Stück Berliner Mauer, welches so erhalten ist, wie es damals aufgebaut wurde.

Mauermahl Parlament der Bäume

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© visitBerlin, Foto: Dagmar Schwelle
Winter, Regierungsviertel

Dieser Ort gedenkt mit einer Installation aus Bäumen, Tafeln für die Maueropfer und Teilen der Grenzanlagen. Hier stehen 16 Bäume für 16 Bundesländer und für das Geschehene. 58 authentische und künstlerisch bearbeitete Mauerstücke spiegeln in dem  unkonventionellen und doch eindringlichen Garten, den Riss der einst die Stadt trennte wider.

Veranstaltungstipps

  • nineties Berlin – Multimedia Exhibition, Alte Münze, bis 28. Feburar 2019. Dieses multimediale 270°-Erlebnis ermöglicht das Eintauchen in das Berlin der 90er Jahre.
  • Ost-Berlin – Die halbe Hauptstadt, Ephraim-Palais, ab 11. Mai 2019. Das Stadtmuseum Berlin und das Zentrum für Zeithistorische Forschung zeigen die Geschichte der „DDR-Hauptstadt".
  • „20 aus 20“, Museum Europäischer Kulturen, ab 28. Juni 2019. 20 Objekte aus 20 Jahren des heutigen Ethnologischen Museum repräsentieren die Bestände Ost- und Westberlins.
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