Berlin feiert im November die zweite Berlin Freedom Week

  • Vom 7. bis 14. November mehr als 150 Veranstaltungen in der ganzen Stadt zu den Themen Freiheit, Demokratie und Menschenrechte
  • Berlin Freedom Conference 2026 am 10. November im Filmtheater Colosseum mit führenden Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Medien

Berlin, 26. Oktober 2026 Vom 7. bis 14. November findet in Berlin – der Stadt der Freiheit – zum zweiten Mal die Berlin Freedom Week statt. Nach ihrer erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr bringt sie erneut Aktivist:innen, zivilgesellschaftliche Organisationen, Kultur- und Bildungseinrichtungen, politische Entscheidungsträger:innen und internationale Partner in der ganzen Stadt zusammen. Rund um den 37. Jahrestag des Mauerfalls erinnert die Freiheitswoche an Berlins historisches Vermächtnis und richtet zugleich den Blick auf aktuelle Herausforderungen weltweit. Mehr als 150 Veranstaltungen, darunter Konferenzen, Diskussionen, Führungen, Ausstellungen und Performances, laden Berliner:innen und Gäste der Stadt zum Austausch und zur Auseinandersetzung mit Freiheit, Demokratie und Menschenrechten ein. Schirmherr ist Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner.

Höhepunkt der Berlin Freedom Week ist die zweite Berlin Freedom Conference am 10. November im Filmtheater Colosseum. Unter dem Leitmotiv „Change is possible“ bringt ein ganztägiges Programm auf mehreren Bühnen Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Kultur und Medien zusammen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie demokratische Allianzen im Kampf gegen autokratische Systeme weltweit gestärkt und Freiheit verteidigt werden kann. 

Zu den Sprecher:innen gehören: der ehemalige Schachweltmeister und Putin-Gegner Garry Kasparov, die amerikanische Historikerin und Journalistin Anne Applebaum, Estlands früherer Präsident Toomas Hendrik Ilves, die Sicherheitsexpertin Dr. Claudia Major, Josephine Ballon (HateAid) und der venezolanische Oppositionspolitiker Leopoldo López. Eröffnet wird die Konferenz von der DDR-Bürgerrechtlerin Marianne Birthler. 

Weitere Informationen zum Programm und den Redner:innen: berlin-freedom-conference.com.

Ein weiterer Programmhöhepunkt der Berlin Freedom Week ist der „Freedom and Security Women Summit“ am 9. November im Deutschen Bundestag. Beteiligt sind unter anderem die Präsidentin des Deutschen Bundestages, Julia Klöckner, die Präsidentin der französischen Nationalversammlung, Yaël Braun-Pivet, die belarussische Oppositionspolitikerin Svetlana Tikhanouskaya, die iranisch-amerikanische Frauenrechtsaktivistin Masih Alinejad, die afghanische Tech-Unternehmerin Roya Mahboob, die kubanische Oppositionelle Rosa María Payá und die uigurische Menschenrechtsaktivistin Rushan Abbas. Der Summit ist eine gemeinsame Initiative der Bundesbeauftragten für die Opfer der SED-Diktatur, Evelyn Zupke, My Stealthy Freedom, der Axel Springer Freedom Foundation und Frauen für Freiheit. Weitere Informationen: https://womensummit.netlify.app/ 

Am 11. November zeigt „Stories of Freedom“ im Filmtheater Colosseum internationale Dokumentarfilme über Menschen, die sich Unterdrückung und Unrecht widersetzen. Die Filme wurden von international hochkarätig besetzten Jurys ausgewählt. Das Programm erzählt unter anderem von queeren Soldat:innen in der Ukraine, die für ihr Land und gleiche Rechte kämpfen, sowie von einer syrischen Rechercheurin, die einen Kriegsverbrecher überführt. Filmgespräche und eine interaktive VR-Station ergänzen die Vorführungen. Zwei kostenfreie Schulvorführungen mit anschließenden Gesprächen vermitteln jungen Menschen die Bedeutung von Freiheit und Menschenrechten.

Zugleich macht das Programm der Freiheitswoche die Geschichte der deutschen Teilung und der Friedlichen Revolution an historischen Orten Berlins erlebbar. Im Tränenpalast setzt sich die Tanzperformance „BEYOND LINES“ von LUNA PARK künstlerisch mit dem Überwinden von Grenzen auseinander. Bei Führungen des Berliner Unterwelten e. V. durch die Fluchttunnel berichten Zeitzeug:innen von ihrer Flucht aus der DDR. In der ehemaligen Stasi-Zentrale lädt der „Ostfrauen*Salon“ am 7. November mit Lesungen, einer Podiumsdiskussion und weiteren Gesprächsformaten zum Austausch ein. Im Mittelpunkt steht eine lange, gedeckte Tafel, an der Besucher:innen miteinander ins Gespräch kommen können.

Über die deutsche Geschichte hinaus richtet die Diskussion „Zwischen zwei Diktaturen: Erinnerung, Verantwortung und Freiheit“ mit dem Holocaust-Überlebenden Boris Sabarko und der Historikerin Irina Scherbakowa den Blick auf historische Erinnerung und Menschenrechte. Mit der Bedeutung der Friedlichen Revolution für heutige gesellschaftliche Herausforderungen beschäftigt sich die Diskussion „1989 als Auftrag. Verpasste Chancen? Neue Perspektiven.“ am 12. November im Humboldt Forum. Einen künstlerischen Blick auf die Themen der Freiheitswoche eröffnet die Performance „Reassembled“, in der belarussische Künstler:innen im Exil ihre Erfahrungen mit Flucht, Heimat und politischer Verfolgung durch Tanz, Poesie und Kunst verarbeiten.

Dass Freiheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt auch im Alltag gelebt werden, zeigen weitere Angebote der Berlin Freedom Week. Beim „Taiwan Night Market“ am 12. November in der Markthalle Neun erwartet die Besucher:innen ein kulinarischer Abend mit taiwanischen Streetfood-Spezialitäten. Das Format verbindet die Esskultur Taiwans mit dem Gedanken einer offenen Gesellschaft. Zum Mitmachen lädt auch der Familienabend „Briefe an politische Gefangene in Russland“ am 13. November im Reforum Space Berlin ein. Während Erwachsene gemeinsam Briefe an Inhaftierte schreiben, können sich Kinder in einem altersgerechten Begleitprogramm mit deren Geschichten auseinandersetzen.

Das Programm wird von zwei weiteren Konferenzen abgerundet: Am 4. November lädt der Tagesspiegel zur Konferenz „DER OSTEN – Konferenz für Ideen und Macher“ ein, die sich mit gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Ostdeutschland beschäftigt. Am 12. und 13. November diskutieren bei der „5. Taiwan Conference“ in der Staatsbibliothek zu Berlin internationale Gäste neue Perspektiven zum deutsch-taiwanischen Austausch. 

Das vollständige Programm unter: berlin-freedom-week.com/programm 

Initiatoren, Medienpartner und Förderer

Die Berlin Freedom Week ist eine gemeinsame Initiative der Axel Springer Freedom Foundation gGmbH, der Berlin Freedom Society e. V., der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V., des World Liberty Congress und von visitBerlin. Die Berlin Freedom Conference wird von der Berlin Freedom Society e. V. veranstaltet und gemeinsam mit der Axel Springer Freedom Foundation gGmbH, dem World Liberty Congress und visitBerlin umgesetzt. Die Berlin Freedom Week sowie die Berlin Freedom Conference werden von der Senatskanzlei Berlin sowie Airbnb und der Berliner Sparkasse gefördert. Weitere Förderer der Freiheitswoche sind die Postcode Lotterie, die Civitas-Bernhard-Vogel-Stiftung und die Jacob Waitz Industrie GmbH. Medienpartner sind der Tagesspiegel, die Deutsche Welle, radio3 und WALL.

Hinweis für die Presse

Gern koordinieren wir Ihre Interviewwünsche mit beteiligten Initiatoren. Am 6. November findet ein Presse-Termin anlässlich der Eröffnung der Freedom Week statt – hierzu laden wir Medienvertreter:innen herzlich ein. Weitere Informationen folgen zeitnah. Akkreditierungen dafür und die Berlin Freedom Conference können Sie ab sofort unter presse@visitberlin.de anfragen. Alle weiteren Veranstaltungen der Berlin Freedom Week sind öffentlich zugänglich. Informationen zu möglichen Zugangsbeschränkungen und erforderlichen Tickets unter berlin-freedom-week.com.

Medienservice unter about.visitBerlin.de/medienservice-berlin-freedom-week

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