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Wirtschaftsfaktor für Berlin: Tourismus- und Kongressindustrie

Studie „Tourismus-Satellitenkonto“, kurz TSA, des DIW Econ

 Preview Verteilung touristische Ausgaben von 16,9 Mrd Euro
© visitBerlin / TSA

Für Berlin ist die Tourismus- und Kongressindustrie ein enormer Wirtschaftsfaktor: Im Jahr 2019 - vor der Corona-Pandemie - führte der touristische Konsum durch Berlin-Besucher*innen in Höhe von 16,9 Milliarden Euro zu einer direkten Bruttowertschöpfung von 6,8 Milliarden Euro (zum Vergleich Bauwirtschaft: 5,9 Mrd. Euro). Das entspricht einem Anteil in Höhe von 4,8 Prozent an der gesamten Wirtschaftsleistung Berlins.

Arbeitsplätze für Berlin
© visitBerlin/ TSA

Zahlreiche Branchen und der Arbeitsmarkt der Hauptstadt profitieren davon: Etwa 188.000 Menschen lebten vom Tourismus. Das sind 9,1 Prozent aller in Berlin erwerbstätigen Personen.

 

Ausgaben der Berlin-Besucher*innen
© visitBerlin/TSA

Jeder deutsche übernachtende Berlin-Besucher gibt am Tag 206,25 Euro aus, internationale Gäste 200,70 Euro, Kongressbesucher sogar 240 Euro.

Diese Kennzahlen zum Wirtschaftsfaktor Tourismus für Berlin stammen erstmals aus der neuen Auswertung „Tourismus-Satellitenkonto“ bzw. „Tourism Satellite Account“, kurz TSA, des DIW Econ, einer Tochter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. Die TSA-Analyse ist eine neue, international anerkannte Erhebung, die eine Vergleichbarkeit mit anderen Städten und Ländern ermöglicht. Durch Veränderungen in der Methodik sind aber keine Vergleiche zu den erhobenen Zahlen zu Berlins Tourismus als Wirtschaftsfaktor aus den Vorjahren möglich. Details im Bericht.

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